1. Eine Lossprechung Allahs und Seines Gesandten (von jeglicher Verpflichtung) gegenber den Gtzendienern, denen ihr etwas versprochen habt.
2. So zieht denn vier Monate lang im Lande umher und wisset, da ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen knnt und da Allah die Unglubigen demtigen wird.
3. Und eine Ankndigung von Allah und Seinem Gesandten an die Menschen am Tage der Groen Pilgerfahrt, da Allah los und ledig ist der Gtzendiener, und ebenso Sein Gesandter. Bereut ihr also, so wird das besser fr euch sein; kehrt ihr euch jedoch ab, dann wisset, da ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen knnt. Und verheie schmerzliche Strafe denen, die unglubig sind.
4. Mit Ausnahme jener Gtzendiener, mit denen ihr einen Vertrag eingegangen seid und die es euch nicht an etwas haben gebrechen lassen und nicht andere wider euch untersttzt haben. Diesen gegenber haltet den Vertrag, bis zum Ablauf der Frist. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten.
5. Und wenn die verbotenen Monate verfloen sind, dann ttet die Gtzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
6. Und wenn einer der Gtzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewhre ihm Schutz, bis er Allahs Wort vernehmen kann; hierauf lasse ihn die Sttte seiner Sicherheit erreichen. Dies weil sie ein unwissendes Volk sind.
7. Wie kann es einen Vertrag geben zwischen den Gtzendienern und Allah und Seinem Gesandten, die allein ausgenommen, mit denen ihr bei der Heiligen Moschee ein Bndnis einginget? Solange diese euch treu bleiben, haltet ihnen die Treue. Wahrlich, Allah liebt die Redlichen.
8. Wie? Wrden sie doch, wenn sie ber euch obsiegten, weder ein Verwandtschaftsband noch einen Vertrag gegen euch achten! Sie wrden euch mit dem Munde gefllig sein, indes ihre Herzen sich weigerten; und die meisten von ihnen sind tckisch.
9. Sie verkaufen Allahs Zeichen um einen armseligen Preis und machen abwendig von Seinem Weg. bel ist wahrlich, was sie tun.
10. Sie achten kein Verwandtschaftsband und keinen Vertrag dem gegenber, der (ihnen) traut, und sie, frwahr, sind die bertreter.
11. Bereuen sie aber und verrichten sie das Gebet und zahlen die Zakat, so sind sie eure Brder im Glauben. Und Wir machen die Zeichen klar fr ein wissendes Volk.
12. Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekmpfet die Fhrer des Unglaubens - sie halten ja keine Eide -, auf da sie ablassen.
13. Wollt ihr nicht kmpfen wider ein Volk, das seine Eide gebrochen hat und das den Gesandten zu vertreiben plante - und sie waren es, die zuerst (den Streit) wider euch begannen? Frchtet ihr sie etwa? Allah ist wrdiger, da ihr Ihn frchtet, wenn ihr Glubige seid.
14. Bekmpfet sie; Allah wird sie strafen durch eure Hand und sie demtigen und euch verhelfen wider sie und Heilung bringen den Herzen eines glubigen Volks;
15. Und Er wird den Zorn aus ihren Herzen bannen. Denn Allah kehrt Sich gndig dem zu, den Er will. Und Allah ist allwissend, allweise.
16. Whnt ihr etwa, ihr wrdet verlassen sein, whrend Allah noch nicht jene von euch bezeichnet hat, die (in Seiner Sache) streiten und sich keinen zum vertrauten Freund nehmen auer Allah und Seinem Gesandten und den Glubigen? Und Allah ist recht wohl dessen kundig, was ihr tut.
17. Den Gtzendienern steht es nicht zu, die Moscheen Allahs zu erhalten, solange sie gegen sich selbst zeugen durch den Unglauben. Sie sind es, deren Werke umsonst sein sollen und im Feuer mssen sie bleiben.
18. Der allein vermag die Moscheen Allahs zu erhalten, der an Allah glaubt und an den Jngsten Tag und das Gebet verrichtet und die Zakat zahlt und keinen frchtet denn Allah: diese also mgen unter denen sein, welche den rechten Weg finden.
19. Wollt ihr etwa die Trnkung der Pilger und die Erhaltung der Heiligen Moschee (den Werken) dessen gleichsetzen, der an Allah und an den Jngsten Tag glaubt und in Allahs Pfad streitet? Vor Allah sind sie nicht gleich. Und Allah weist nicht dem sndigen Volk den Weg.
20. Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kmpfen fr Allahs Sache, die nehmen den hchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben.
21. Ihr Herr verheit ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl gefallen und Grten, worin ewige Wonne ihr sein wird.
22. Dort werden sie ewig und immerdar weilen. Wahrlich, bei Allah ist groer Lohn.
23. O die ihr glaubt, nehmt nicht eure Vter und eure Brder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Und die von euch sie zu Freunden nehmen - das sind die Ungerechten.
24. Sprich: Wenn eure Vter und eure Shne und eure Brder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermgen, das ihr euch erworben, und der Handel dessen Niedergang ihr frchtet, und die Wohnsttten, die ihr liebt, euch teurer sind als Allah und Sein Gesandter und das Streiten fr Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seinem Urteil kommt; und Allah weist dem ungehorsamen Volk nicht den Weg.
25. Wahrlich, Allah half euch schon auf so manchem Schlachtfeld, und am Tage von Hunn, als eure groe Zahl euch stolz machte - allein sie frommte euch nichts, und die Erde, in ihrer Weite, wurde euch eng; da wandtet ihr euch zur Flucht.
26. Dann senkte Allah Seinen Frieden auf Seinen Gesandten und auf die Glubigen und sandte Heerscharen hernieder, die ihr nicht sahet, und strafte jene, die unglubig waren. Das ist der Lohn der Unglubigen.
27. Doch hernach kehrt Sich Allah gndig dem zu, dem Er gewogen; und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
28. O die ihr glaubt! wahrlich, die Gtzendiener sind unrein. Drum sollen sie nach diesem ihrem Jahr sich der Heiligen Moschee nicht nhern. Und falls ihr Armut befrchtet, so wird euch Allah gewi aus Seiner Flle reich machen, wenn Er will. Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise.
29. Kmpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklrt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stcken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.
30. Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei llahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem unglubig waren. Allahs Fluch ber sie! Wie sind sie irregeleitet!
31. Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mnche zu Herren genommen neben Allah und den Messias, den Sohn der Maria. Und doch war ihnen geboten, allein den Einigen Gott anzubeten. Es ist kein Gott auer Ihm. Allzu heilig ist Er fr das, was sie (Ihm) zur Seite stellen!
32. Sie mchten gern Allahs Licht auslschen mit ihrem Munde; jedoch Allah will nichts anderes, als Sein Licht vollkommen machen, mag es den Unglubigen auch zuwider sein.
33. Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Fhrung und dem wahren Glauben, auf da Er ihn obsiegen lasse ber alle (andern) Glaubensbekenntnisse, mag es den Gtzendienern auch zuwider sein.
34. O die ihr glaubt, wahrlich, viele der Schriftgelehrten und Mnche verzehren das Gut der Menschen durch Falsches und machen abwendig von Allahs Weg. Und jene, die Gold und Silber anhufen und es nicht aufwenden auf Allahs Weg - ihnen verheie schmerzliche Strafe.
35. An dem Tage, wo es erhitzt wird im Feuer der Hlle, und ihre Stirnen und ihre Seiten und ihre Rcken damit gebrandmarkt werden: Dies ist, was ihr angehuft habt fr euch selber; kostet nun, was ihr anzuhufen pflegtet.
36. Siehe, die Anzahl der Monate bei Allah ist zwlf Monate nach dem Gesetz Allahs seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen sind vier heilig. Das ist der bestndige Glaube. Drum versndigt euch nicht in ihnen. Und bekmpfet die Gtzendiener insgesamt, wie sie euch bekmpfen insgesamt; und wisset, da Allah mit den Gottesfrchtigen ist.
37. Das Verschieben (eines Heiligen Monats) ist nur eine Mehrung des Unglaubens. Die Unglubigen werden dadurch irregefhrt. Sie erlauben es im einen Jahr und verbieten es in einem andern Jahr, damit sie in der Anzahl (der Monate), die Allah heilig gemacht hat, bereinstimmen und so erlaubt machen, was Allah verwehrt hat. Das Bse ihrer Taten wird ihnen schn gemacht. Doch Allah weist dem unglubigen Volk nicht den Weg.
38. O die ihr glaubt, was ist mit euch, da ihr euch schwer zur Erde sinken lasset, wenn euch gesagt wird: Ziehet aus auf Allahs Weg? Wrdet ihr euch denn mit dem Leben hienieden, statt mit jenem des Jenseits, zufrieden geben? Doch der Genu des irdischen Lebens ist gar klein, verglichen mit dem knftigen.
39. Wenn ihr nicht auszieht, wird Er euch strafen mit schmerzlicher Strafe und wird an eurer Stelle ein anderes Volk erwhlen, und ihr werdet Ihm gewi keinen Schaden tun. Und Allah hat Macht ber alle Dinge.
40. Wenn ihr ihm nicht helfet, so (wisset, da) Allah ihm auch damals half, als die Unglubigen ihn zu entweichen zwangen selbander - wie sie da beide in der Hhle waren, und er sprach zu seinem Begleiter: Traure nicht, denn Allah ist mit uns. Da senkte Allah Seinen Frieden auf ihn und strkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort der Unglubigen, und es ist Allahs Wort allein das hchste. Und Allah ist allmchtig, allweise.
41. Ziehet aus, leicht und schwer, und streitet mit eurem Gut und eurem Blut fr Allahs Sache! Das ist besser fr euch, wenn ihr es nur wtet!
42. Htte es sich um einen nahen Gewinn und um eine kurze Reise gehandelt, sie wren dir gewi gefolgt, doch die schwere Reise schien ihnen zu lang. Und doch werden sie bei Allah schwren: Htten wir es vermocht, wir wren sicherlich mit euch ausgezogen Sie verderben ihre Seelen; und Allah wei, da sie Lgner sind.
43. Allah nehme deine (Sorgen) von dir! Warum erlaubtest du ihnen (zurckzubleiben), bis die, welche die Wahrheit sprachen, dir bekannt wurden und du die Lgner erkanntest?
44. Die an Allah und an den Jngsten Tag glauben, bitten dich nicht um Erlaubnis, nicht zu streiten mit ihrem Gut und ihrem Blut; und Allah kennt recht wohl die Gottesfrchtigen.
45. Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, die nicht an Allah und an den Jngsten Tag glauben und deren Herzen voll des Zweifels sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie.
46. Wren sie aber zum Ausmarsch entschlossen gewesen, sie htten doch gewi fr ihn gerstet; doch Allah war ihrem Ausziehen abgeneigt. So hielt Er sie zurck, und es ward gesagt: Sitzet (daheim) mit den Sitzenden.
47. Wren sie mit euch ausgezogen, sie htten nur eure Sorgen gemehrt und wren hin und hergelaufen in eurer Mitte, Zwietracht unter euch erregend. Und unter euch sind manche, die auf sie gehrt htten, aber Allah ennt die Frevler wohl.
48. Schon vorher trachteten sie nach Unordnung und schmiedeten Rnke wider dich, bis die Wahrheit kam und die Absicht Allahs obsiegte, wiewohl es ihnen zuwider war.
49. Unter ihnen ist so mancher, der spricht: Erlaube mir (zurckzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe. Hret! ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und frwahr, die Hlle wird die Unglubigen einschlieen.
50. Trifft dich ein Heil, so betrbt es sie; doch wenn dich ein Unheil trifft, sagen sie: Wir hatten uns ja schon vorher gesichert. Und sie wenden sich ab und freuen sich.
51. Sprich: Nichts kann uns treffen als das, was Allah uns bestimmt hat. Er ist unser Beschtzer. Und auf Allah sollten die Glubigen vertrauen.
52. Sprich: Ihr erwartet fr uns nur eines der beiden guten Dinge, whrend wir, was euch betrifft, erwarten, da Allah euch mit einer Strafe treffen wird, entweder durch Ihn Selbst oder durch unsere Hand. Wartet denn; wir warten mit euch.
53. Sprich: Spendet nur, willig oder unwillig, es wird von euch doch nicht angenommen. Denn wahrlich, ihr seid ein ungehorsames Volk.
54. Nichts anderes verhindert die Annahme ihrer Spenden, als da sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glauben und nur mit Trgheit zum Gebet kommen und ihre Spenden nur widerwillig geben.
55. Wundere dich weder ber ihr Gut noch ber ihre Kinder. Allah will sie damit nur strafen im irdischen Leben, und ihre Seelen sollen abscheiden, whrend sie Unglubige sind.
56. Wundere Gut noch dich weder ber i Und sie schwren bei Allah, da sie wahrhaftig zu euch gehren, doch sie gehren nicht zu euch, sondern sie sind ein Volk von Furchtsamen.
57. Knnten sie nur einen Zufluchtsort finden oder Hhlen oder ein Schlupfloch, sie wrden sich gewi in wilder Hast dorthin wenden.
58. Unter ihnen sind jene, die dir wegen der Almosen Vorwrfe machen. Erhalten sie davon, so sind sie zufrieden; erhalten sie aber nicht davon, siehe, dann sind sie verdrossen.
59. Wren sie mit dem zufrieden gewesen, was Allah und Sein Gesandter ihnen gegeben, und htten sie nur gesagt: Unsere Genge ist Allah: Allah wird uns geben aus Seiner Flle, und ebenso Sein Gesandter. Zu Allah kehren wir uns als Bittende!
60. Die Almosen sind nur fr die Armen und Bedrftigen und fr die mit ihrer Verwaltung Beauftragten und fr die, deren Herzen vershnt werden sollen, fr die (Befreiung von) Sklaven und fr die Schuldner, fr die Sache Allahs und fr den Wanderer: eine Vorschrift von Allah. Und Allah ist allwissend, allweise.
61. Und unter ihnen sind jene, die den Propheten krnken und sagen: Er ist ein Ohr. Sprich: Ein Ohr euch zum Guten: er glaubt an Allah und glaubt den Glubigen und ist eine Barmherzigkeit denen unter euch, die glubig sind. Und die den Gesandten Allahs krnken, denen wird schmerzliche Strafe.
62. Sie schwren euch bei Allah, um euch zu gefallen; jedoch Allah und Sein Gesandter sind wrdiger, so da sie Ihm gefallen sollten, wenn sie Glubige sind.
63. Wissen sie denn nicht, da fr den, der Allah trotzt und Seinem Gesandten, das Feuer der Hlle ist, darin er bleiben mu? Das ist die tiefste Demtigung.
64. Die Heuchler frchten, es knnte gegen sie eine Sura herabgesandt werden, die ihnen ankndet, was in ihren Herzen ist. Sprich: Spottet nur! Allah wird es alles ans Licht bringen, wovor ihr euch frchtet.
65. Und wenn du sie fragst, so werden sie ganz gewi sagen: Wir plauderten nur und scherzten. Sprich: Galt euer Spott etwa Allah und Seinen Zeichen und Seinem Gesandten?
66. Versucht euch nicht zu entschuldigen. Ihr seid unglubig geworden, nachdem ihr geglaubt. Wenn Wir einem Teile von euch vergeben und den anderen strafen, dann darum, weil sie schuldig waren.
67. Die Heuchler und die Heuchlerinnen, sie halten zusammen. Sie gebieten das Bse und verbieten das Gute, und ihre Hnde bleiben geschlossen. Sie haben Allah vergessen, so hat Er sie vergessen. Wahrlich, die Heuchler, das sind die Ungehorsamen.
68. Allah hat den Heuchlern und Heuchlerinnen und den Unglubigen das Feuer der Hlle verheien, darin sie bleiben mssen. Das wird genug fr sie sein. Allah hat sie verflucht, und ihnen wird eine dauernde Strafe:
69. Wie jenen, die vor euch waren. Sie waren mchtiger als ihr an Kraft und reicher an Gut und Kindern. Sie erfreuten sich ihres Loses; auch ihr habt euch eures Loses erfreut, gerade so wie jene vor euch sich ihres Loses erfreuten. Und ihr ergtztet euch an miger Rede, wie jene sich an miger Rede ergtzten. Ihre Werke sollen ihnen nichts fruchten, weder in dieser Welt noch in der knftigen. Und sie sind die Verlorenen.
70. Hat sie nicht die Kunde erreicht von denen, die vor ihnen waren - vom Volke Noahs, und ds, und Thamds, und vom Volke Abrahams, und den Bewohnern Midians und der umgestrzten Stdte? Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen. Allah also wollte ihnen kein Unrecht tun, doch sie taten sich selber Unrecht.
71. Die glubigen Mnner und die glubigen Frauen sind einer des andern Freund. Sie gebieten das Gute und verbieten das Bse und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie sind es, deren Allah Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allah ist allmchtig, allweise.
72. Allah hat den glubigen Mnnern und den glubigen Frauen Grten verheien, die von Strmen durchflossen werden, immerdar darin zu weilen, und herrliche Wohnsttten in den Grten der Ewigkeit. Allahs Wohlgefallen aber ist das grte. Das ist die hchste Glckseligkeit.
73. O Prophet, streite gegen die Unglubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihr Aufenthalt ist die Hlle, und schlimm ist die Bestimmung!
74. Sie schwren bei Allah, da sie nichts gesagt haben, doch sie fhrten unzweifelhaft lsterliche Rede und fielen in Unglauben zurck, nachdem sie den Islam angenommen hatten. Sie sannen auf das, was sie nicht erreichen konnten. Und sie nhrten nur darum Ha, weil Allah und Sein Gesandter sie reich gemacht hatten aus Seiner Huld. Wenn sie nun bereuen, so wird es besser fr sie sein; wenden sie sich jedoch ab, so wird Allah sie strafen mit schmerzlicher Strafe in dieser Welt und im Jenseits, und sie sollen auf Erden weder Freund noch Helfer finden.
75. Unter ihnen sind so manche, die Allah versprachen: Wenn Er uns aus Seiner Flle gibt, dann wollen wir bestimmt Almosen geben und dann wollen wir rechtschaffen sein.
76. Doch als Er ihnen dann aus Seiner Flle gab, da wurden sie damit geizig und wandten sich weg in Abneigung.
77. So vergalt Er ihnen mit Heuchelei in ihren Herzen bis zum Tage, an dem sie Ihm begegnen werden, weil sie Allah nicht gehalten, was sie Ihm versprochen hatten, und weil sie logen.
78. Wuten sie denn nicht, da Allah ihre Geheimnisse kennt und ihre vertraulichen Beratungen und da Allah der beste Kenner des Verborgenen ist?
79. Die da jene Glubigen schelten, die freiwillig Almosen geben, wie auch jene, die nichts (zu geben) finden als (den Ertrag) ihrer Arbeit - und sie deswegen verhhnen -, Allah wird ihnen ihren Hohn vergelten, und ihnen wird schmerzliche Strafe.
80. Bitte fr sie um Verzeihung oder bitte nicht um Verzeihung fr sie; ob du auch siebzigmal fr sie um Verzeihung bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen. Dies, weil sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glaubten. Und Allah weist dem treulosen Volk nicht den Weg.
81. Jene, die zurckgelassen worden waren, freuten sich ihres Daheimsitzens hinter dem (Rcken des) Gesandten Allahs und waren nicht geneigt, mit ihrem Gut und ihrem Blut fr Allahs Sache zu streiten. Sie sprachen: Zieht doch nicht aus in der Hitze. Sprich: Das Feuer der Hlle ist strker an Hitze. Wollten sie es doch verstehen!
82. Sie sollten wenig lachen und viel weinen ber das, was sie sich erwarben.
83. Und wenn Allah dich heimkehren lt zu einer Anzahl von ihnen und sie bitten dich um Erlaubnis, auszuziehen, dann sprich: Nie soll ihr mit mir ausziehen und nie einen Feind bekmpfen an meiner Seite. Es gefiel euch, daheim zu sitzen das erste Mal, so sitzet nun mit denen, die zurckbleiben.
84. Und bete nie fr einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grabe; sie glaubten nicht an Allah und Seinen Gesandten, und sie starben im Ungehorsam.
85. Wundere dich weder ber ihr Gut noch ber ihre Kinder; Allah will sie damit nur strafen in dieser Welt, und ihre Seelen sollen abscheiden, whrend sie Unglubige sind.
86. Und wenn eine Sura hinabgesandt wird: Glaubet an Allah und streitet an der Seite Seines Gesandten, dann bitten dich die Reichen unter ihnen um Erlaubnis und sagen: La uns mit denen sein, die daheim sitzen.
87. Sie sind es zufrieden, mit den zurckbleibenden (Stmmen) zu sein, und ihre Herzen sind versiegelt, so da sie nicht begreifen.
88. Jedoch der Gesandte und die Glubigen mit ihm, die mit ihrem Gut und ihrem Blut streiten, sie sind es, denen Gutes zuteil werden soll, und sie sind es, die Erfolg haben werden.
89. Allah hat Grten fr sie bereitet, durch welche Strme flieen; darin sollen sie ewig weilen. Das ist die hchste Glckseligkeit.
90. Und es kamen solche Wstenaraber, die Ausflchte machten, da sie ausgenommen wrden; und jene, die falsch waren gegen Allah und Seinen Gesandten, blieben (daheim). Wahrlich, eine schmerzliche Strafe wird die unter ihnen ereilen, die unglubig sind.
91. Kein Tadel trifft die Schwachen und die Kranken und diejenigen, die nichts zum Ausgeben finden, wenn sie nur gegen Allah und Seinen Gesandten aufrichtig sind. Kein Vorwurf trifft jene, die Gutes tun - und Allah ist allverzeihend, barmherzig -,
92. Noch jene, die zu dir kamen, da du sie beritten machen mchtest, und (zu denen) du sprachest: Ich kann nichts finden, womit ich euch beritten machen knnte. Da kehrten sie um, whrend ihre Augen von Trnen berflossen aus Kummer darber, da sie nichts fanden, was sie htten ausgeben knnen.
93. Vorwurf trifft nur jene, die dich um Erlaubnis bitten, wiewohl sie reich sind. Sie sind es zufrieden, mit den zurckbleibenden (Stmmen) zu sein. Allah hat ein Siegel auf ihre Herzen gelegt, so da sie nicht wissen.
94. Sie werden euch Entschuld gungen vorbringen, wenn ihr zu ihnen zurckkehrt. Sprich: Bringt keine Entschuldigungen vor; wir glauben euch doch nicht. Allah hat uns schon ber eure Angelegenheit belehrt.Schauen wird Allah und Sein Gesandter auf euer Tun; dann werdet ihr zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurckgebracht werden, und Er wird euch alles verknden, was ihr zu tun pflegtet.
95. Sie werden euch bei Allah schwren, wenn ihr zu ihnen zurckkehrt, da ihr sie sich selbst berlassen sollt. berlasset sie also sich selbst. Sie sind ein Abscheu, und ihr Aufenthalt ist die Hlle, ein Entgelt fr das, was sie sich selbst erwarben.
96. Sie werden euch schwren, da ihr mit ihnen wohl zufrieden sein knnt. Doch wret ihr auch mit ihnen zufrieden, Allah wrde doch nicht zufrieden sein mit einem Volk von Frevlern.
97. Die Wstenaraber sind die allerverstocktesten in Unglauben und Heuchelei und sind eher dazu geneigt, die Vorschriften nicht zu kennen, die Allah Seinem Gesandten offenbart hat. Und Allah ist allwissend, allweise.
98. Und unter den Wstenarabern sind so manche, die das, was sie spenden, als eine erzwungene Bue ansehen und sie warten nur auf Migeschicke wider euch. Allein sie selbst wird ein unheilvolles Migeschick treffen. Und Allah ist allhrend, allwissend.
99. Doch unter den Wstenarabern sind auch solche, die an Allah und an den Jngsten Tag glauben und die das, was sie spenden, als ein Mittel betrachten, sich Allah zu nhern und die Segnungen des Propheten (zu empfangen). Wahrlich, fr sie ist es ein Mittel der Annherung. Allah wird sie bald in Seine Barmherzigkeit einfhren. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
100. Die Vordersten, die ersten der Auswanderer (aus Mekka) und der Helfer (in Medina), und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind, mit ihnen ist Allah wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Grten bereitet, durch welche Strme flieen. Darin sollen sie weilen ewig und immerdar. Das ist die hchste Glckseligkeit.
101. Unter den Wstenarabern, die um euch wohnen, gibt es auch Heuchler, wie unter dem Volk von Medina.Sie sind verstockt in der Heuchelei. Du kennst sie nicht; Wir aber kennen sie. Wir werden sie zwiefach strafen; dann sollen sie einer schweren Pein berantwortet werden.
102. Und es sind andere, die ihre Schuld bekannten. Sie vermischten eine gute Tat mit einer anderen, schlechten. Bald wird Allah Sich mit Erbarmen zu ihnen wenden; Allah ist Allverzeihend, barmherzig.
103. Nimm Almosen von ihrem Besitz, auf da du sie dadurch reinigen und lutern mgest. Und bete fr sie, denn dein Gebet ist ihnen Beruhigung. Und Allah ist allhrend, allwissend.
104. Wissen sie denn nicht, da Allah allein es ist, Der von Seinen Dienern Reue annimmt und Almosen entgegennimmt, und da Allah der Allvergebende, der Barmherzige ist?
105. Und sprich:Wirket! Allah wird euer Werk schauen, und so Sein Gesandter und die Glubigen. Und zurck sollt ihr gebracht werden zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren; dann wird Er euch verknden, was ihr zu tun pflegtet.
106. Und es sind andere, die auf Allahs Entscheid warten mssen. Er mag sie bestrafen, oder Er mag Sich zu ihnen wenden mit Erbarmen; denn Allah ist allwissend, allweise.
107. Und jene, die eine Moschee erbaut haben, um Unheil, Unglauben und Spaltung unter den Glubigen anzustiften, und als einen Hinterhalt fr den, der zuvor gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg fhrte. Und sie werden sicherlich schwren: Wir bezweckten nur Gutes; doch Allah ist Zeuge, da sie blo Lgner sind.
108. Stehe nie darin (zum Gebet). Eine Moschee, die auf Frmmigkeit gegrndet ward vom allerersten Tag an, ist wahrlich wrdiger, da du darin stehen solltest. In ihr sind Leute, die sich gerne reinigen, und Allah liebt die sich Reinigenden.
109. Ist nun dieser besser, der sein Gebude auf Allahs Furcht und Wohlgefallen gegrndet hat, oder jener, der sein Gebude auf den Rand einer wankenden, untersplten Sandbank grndete, die mit ihm in das Feuer der Hlle gestrzt ist? Und Allah weist nicht dem frevelhaften Volk den Weg.
110. Ihr Gebude, das sie sich errichtet, wird nicht aufhren, Zweifel in ihren Herzen zu erregen, bis ihre Herzen in Stcke gerissen sind. Und Allah ist allwissend, allweise.
111. Allah hat von den Glubigen ihr Leben und ihr Gut fr den Garten erkauft: sie kmpfen fr Allahs Sache, sie tten und fallen - eine Verheiung, bindend fr Ihn, in der Thora und im Evangelium und im Koran. Und wer hlt seine Verheiung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels mit Ihm; denn dies frwahr ist die hchste Glckseligkeit.
112. Die sich in Reue (zu Gott) wenden, (Ihn) anbeten, (Ihn) lobpreisen, die (in Seiner Sache) wandern, die sich beugen und niederwerfen, die das Gute gebieten und das Bse verbieten, und die Schranken Allahs achten - verknde (diesen) Glubigen frohe Botschaft.
113. Es kommt dem Propheten und den Glubigen nicht zu, da sie (von Gott) fr die Gtzendiener Verzeihung erflehen sollten, und wren es selbst ihre nchsten Angehrigen, nachdem ihnen deutlich kund geworden, da jene der Hlle Bewohner sind.
114. Da Abraham fr seinen Vater um Verzeihung bat, war nur wegen eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte, doch als ihm klar wurde, da jener ein Feind Allahs sei, sagte er sich von ihm los. Abraham war doch gewi zrtlichen Herzens, sanftmtig.
115. Es ist nicht Allahs Weise, ein Volk irregehen zu lassen, nachdem Er ihm der Weg gewiesen hat, Er htte ihm denn zuvor klar gemacht, wovor es sich zu hten habe. Wahrlich, Allah wei alle Dinge wohl. 116. Allah ist es, Dem das Knigreich der Himmel und der Erde gehrt. Er gibt Leben und sendet Tod. Und ihr habt keinen Freund noch Helfer auer Allah.
116. Allah ist es, Dem das Knigreich der Himmel und der Erde gehrt. Er gibt Leben und sendet Tod. Und ihr habt keinen Freund noch Helfer auer Allah.
117. Allah hat Sich wahrlich gnadenvoll dem Propheten zugewandt und den Ausawanderern (aus Mekka) und Helfern (in Medina), die ihm in der Stunde der Not a gefolgt sind, nachdem die Herzen eines Teils von ihnen fast gewankt htten. Er aber wandte Sich ihnen abermals mit Erbarmen zu. Wahrlich. Er ist gegen sie gtig, barmherzig.
118. Und auch den dreien, die zurckgeblieben waren, bis die Erde ihnen zu eng wurde in ihrer Weite und ihre Seelen ihnen zu eng wurden und sie wuten, da es keine Zuflucht gibt vor Allah, es sei denn zu Ihm. Da kehrte Er Sich ihnen mit Erbarmen zu, auf da sie sich bekehren mchten. Wahrlich, Allah ist der langmtig Vergebende, der Barmherzige.
119. O die ihr glaubt, frchtet Allah und seid mit den Wahrhaftigen.
120. Es ziemte sich nicht fr die Bewohner von Medina noch fr die um sie wohnenden Wstenaraber, da sie hinter dem Gesandten Allahs zurckbleiben und ihr Leben dem seinigen vorziehen sollten. Dies, weil weder Durst noch Mhsal noch Hunger sie auf Allahs Weg bedrngt, noch betreten sie einen Pfad, der die Unglubigen erzrnt, noch fgen sie einem Feinde Leid zu, wofr ihnen nicht ein verdienstliches Werk angeschrieben wrde. Allah lt den Lohn derer, die Gutes tun, nicht verloren gehen
121. Und sie spenden keine Summe, sei sie gro oder klein, und sie durchziehen kein Tal, ohne da es ihnen angeschrieben wrde, auf da Allah ihnen den besten Lohn gebe fr das, was sie getan.
122. Es ist fr die Glubigen nicht mglich, alle zusammen auszuziehen. Warum zieht denn nicht aus ihrer jeder Schar eine Gruppe aus, auf da sie wohl bewandert wrden in Glaubensdingen und nach ihrer Rckkehr zu ihrem Volk es warnen knnten, da es sich vor bel hten mag?
123. O die ihr glaubt, kmpfet wider jene der Unglubigen, die euch benachbart sind, und lat sie in euch Hrte finden; und wisset, da Allah mit den Gottesfrchtigen ist.
124. Sooft eine Sura herabgesandt wird, gibt es unter ihnen welche, die sprechen: Wen von euch hat sie im Glauben bestrkt? Die aber glubig sind, die strkt sie in ihrem Glauben, und sie freuen sich dessen.
125. Jenen aber, in deren Herzen Krankheit ist, fgt sie ihrem Schmutz nur Schmutz hinzu, und sie sterben als Unglubige.
126. Sehen sie denn nicht, da sie in jedem Jahr einmal, zweimal geprft werden? Dennoch bereuen sie nicht und lassen sich nicht mahnen.
127. Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an: Sieht euch jemand? Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abwendig gemacht, weil sie ein Volk sind, das nicht begreifen will.
128. Wahrlich, ein Gesandter ist zu euch gekommen aus eurer Mitte; schmerzlich ist es ihm, da ihr in Unheil geraten solltet; eure Wohlfahrt begehrt er eifrig; gegen die Glubigen ist er gtig, barmherzig.
129. Doch wenn sie sich abwenden, so sprich: Allah ist meine Genge. Es gibt keinen Gott auer Ihm. Auf Ihnn vertraue ich, und Er ist der Herr des mchtigen Throns.