1. Alif Lm Mm Sd.
2. Ein Buch, zu dir hinabgesandt - so la deswegen keine Bangigkeit sein in deiner Brust -, auf da du damit warnest: eine Ermahnung fr die Glubigen
3. Folget dem, was zu euch herabgesandt ward von eurem Herrn, und folget keinen andern Beschtzern auer Ihm. Wie wenig seid ihr (dessen) eingedenk!
4. Wie so manche Stadt haben Wir zerstrt! Unsere Strafe kam ber sie des Nachts oder whrend sie schliefen am Mittag;
5. Und ihr Ruf, da Unsere Strafe ber sie kam, war nichts anderes als da sie sprachen: Wir waren frwahr Frevler!
6. Wahrlich, fragen werden Wir jene, zu denen (die Gesandten) geschickt wurden, und fragen werden Wir die Gesandten.
7. Dann werden Wir ihnen wahrlich (ihre Taten) aufzhlen mit Wissen, denn Wir waren niemals abwesend.
8. Und das Wgen an jenem Tage wird wahrhaftig sein. Deren Waagschale dann schwer ist, die werden Erfolg haben.
9. Deren Waagschale aber leicht ist, das sind jene, die ihre Seelen zugrunde gerichtet haben, weil sie sich vergingen gegen Unsere Zeichen.
10. Wir hatten euch auf der Erde festgesetzt und euch darin die Mittel bereitet zum Unterhalt. Wie wenig seid ihr dankbar!
11. Und Wir haben euch hervorgebracht, dann gaben Wir euch Gestalt; dann sprachen Wir zu den Engeln: Unterwerfet euch Adam; und sie alle unterwarfen sich. Nur Iblis nicht; er gehrte nicht zu denen, die sich unterwerfen.
12. Er sprach: Was hinderte dich, da du dich nicht unterwarfest, als Ich es dir gebot? Er sagte: Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst Du aus Lehm!
13. Er sprach; Hinab mit dir von hier; es ziemt sich nicht fr dich, hier hoffrtig zu sein. Hinaus denn; du bist wahrlich der Erniedrigten einer.
14. Er sprach: Gewhre mir Aufschub bis zum Tage, wenn sie auferweckt werden.
15. Er sprach: Dir sei Aufschub gewhrt.
16. Er sprach: Wohlan, da Du mich als verloren verurteilt hast, will ich ihnen gewilich auflauern auf Deinem geraden Weg.
17. Dann will ich ber sie kommen von vorne und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen nicht dankbar finden.
18. Er sprach: Hinweg mit dir, verachtet und verstoen! Wahrlich, wer von ihnen dir folgt - Ich werde die Hlle fllen mit euch allesamt.
19. O Adam, weile du und dein Weib in dem Garten und esset, wo immer ihr wollt, nur nhert euch nicht diesem Baume, sonst seid ihr Ungerechte.
20. Doch Satan flsterte ihnen Bses ein, da er ihnen kundtun mchte, was ihnen verborgen war von ihrer Scham. Er sprach: Euer Herr hat euch diesen Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder Ewiglebende.
21. Und er schwor ihnen: Gewi, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber.
22. So verfhrte er sie durch Trug. Und als sie von dem Baume kosteten, da ward ihre Scham ihnen offenbar und sie begannen, sich in die Bltter des Gartens zu hllen. Und ihr Herr rief sie: Habe Ich euch nicht diesen Baum verwehrt und euch gesagt: "Wahrlich, Satan ist euch ein offenkundiger Feind"?
23. Sie sprachen: Unser Herr, wir haben wider uns selbst gesndigt; und wenn Du uns nicht verzeihst und Dich unser erbarmst, dann werden wir gewi unter den Verlorenen sein.
24. Er sprach: Hinab mit euch; die einen von euch sind den anderen feind. Und es sei euch auf der Erde ein Aufenthaltsort und eine Versorgung auf Zeit.
25. Er sprach: Dort sollt ihr leben, und dort sollt ihr sterben, und von dort sollt ihr hervorgebracht werden.
26. O Kinder Adams, Wir gaben euch Kleidung, eure Scham zu bedecken, und zum Schmuck; doch das Kleid der Frmmigkeit - das ist das beste. Dies ist eins der Zeichen Allahs, auf da sie (dessen) eingedenk sein mgen.
27. O Kinder Adams, lat Satan euch nicht verfhren, wie er eure Eltern aus dem Garten vertrieb, ihnen ihre Kleidung raubend, auf da er ihnen ihre Scham zeigte. Wahrlich, er sieht euch, er und seine Schar, von wo ihr sie nicht seht. Denn siehe, Wir haben die Teufel zu Freunden derer gemacht, die nicht glauben.
28. Und wenn sie eine Schandtat begehen, sagen sie: Wir fanden unsere Vter dabei, und Allah hat sie uns befohlen. Sprich: Allah befiehlt niemals Schandtaten. Wollt ihr denn von Allah reden, was ihr nicht wisset?
29. Sprich: Mein Herr hat Gerechtigkeit befohlen. Sammelt eure Aufmerksamkeit (zu jeder Zeit und) an jeder Sttte der Andacht, und rufet Ihn an in lauterem Gehorsam gegen Ihn. Wie Er euch ins Dasein gebracht, so sollt ihr zurckkehren.
30. Einige hat Er geleitet, anderen aber ward nach Gebhr Irrtum zuteil. Sie haben sich die Teufel zu Freunden genommen und Allah ausgeschlossen, und sie whnen, sie seien rechtgeleitet.
31. O Kinder Adams, leget euren Schmuck an (zu jeder Zeit und) an jeder Sttte der Andacht, und esset und trinket, doch berschreitet das Ma nicht; wahrlich, Er liebt nicht die Unmigen.
32. Sprich: Wer hat den Schmuck Allahs verboten, den Er fr Seine Diener hervorgebracht, und die guten Dinge der Versorgung? Sprich: Sie sind fr die Glubigen in diesem Leben (und) ausschlielich (fr sie) am Tage der Auferstehung. Also machen Wir die Zeichen klar fr Leute, die Kenntnis besitzen.
33. Sprich: Mein Herr hat nur Schndlichkeiten verboten, seien sie offen oder verborgen, dazu Snde und ungerechte Gewalttat, und da ihr Allah das zur Seite setzet, wozu Er keine Vollmacht herabsandte, und da ihr von Allah aussaget, was ihr nicht wisset.
34. Jedem Volk ist eine Frist gesetzt; und wenn ihre Stunde gekommen ist, dann knnen sie (sie) auch nicht um einen Augenblick hinausschieben, noch knnen sie (sie) vorverschieben.
35. O Kinder Adams, wenn zu euch Gesandte kommen aus eurer Mitte, die euch Meine Zeichen verknden - wer dann gottesfrchtig ist und gute Werke tut, keine Furcht soll ber sie kommen, noch sollen sie trauern.
36. Die aber, die Unsere Zeichen verwerfen und sich mit Verachtung von ihnen abwenden, die sollen die Bewohner des Feuers sein; darin men sie bleiben.
37. Wer ist wohl frevelhafter als der; der eine Lge wider Allah erdichtet oder Seine Zeichen der Lge zeiht? Diesen soll das ihnen bestimmte Los werden, bis Unsere Boten zu ihnen kommen, ihnen den Tod zu bringen; sie werden sprechen: Wo ist nun das, was ihr statt Allah anzurufen pflegtet? Jene werden antworten: Wir knnen sie nicht finden; und sie werden gegen sich selbst Zeugnis ablegen, da sie Unglubige waren.
38. Er wird sprechen: Tretet ein in das Feuer zu den Scharen der Dschinn und der Menschen, die vor euch dahingingen. Sooft eine Schar eintritt, wird sie ihre Schwesterschar verfluchen, bis endlich, wenn sie alle nacheinander darin angekommen sind, die letzten von den ersten sprechen werden: Unser Herr, diese da haben uns irregefhrt, so gib ihnen die Pein des Feuers mehrfach. Er wird sprechen: Jeder hat mehrfach, allein ihr wit es nicht.
39. Und die ersten werden zu den letzten sagen: So hattet ihr denn keinen Vorzug vor uns; kostet also die Strafe fr das, was ihr getan.
40. Die Unsere Zeichen verwerfen und sich mit Verachtung von ihnen abwenden, denen werden die Pforten des Himmels nicht aufgemacht, noch werden sie in den Garten eingehen, ehe denn ein Kamel durch ein Nadelhr geht. Also belohnen Wir die Missetter.
41. Sie sollen die Hlle zum Pfhl haben und als Decke ber sich. Also belohnen Wir die Ungerechten.
42. Die aber, die glauben und gute Werke tun - Wir belasten keine Seele ber ihr Vermgen -, sie sind die Bewohner des Himmels; darin sollen sie ewig weilen.
43. Und Wir wollen alles hinwegrumen, was an Groll in ihren Herzen sein mag. Unter ihnen sollen Strme flieen. Und sie werden sprechen: Aller Preis gehrt Allah, Der uns zu diesem geleitet hat! Wir htten nicht den Weg zu finden vermocht, htte Allah uns nicht geleitet. Die Gesandten unseres Herrn haben in der Tat die Wahrheit gebracht. Und es soll ihnen zugerufen werden: Das ist der Himmel, der euch zum Erbe gegeben ward fr das, was ihr gewirkt.
44. Und die Bewohner des Himmels werden den Bewohnern der Hlle zurufen: Seht, wir haben als Wahrheit erfunden, was unser Herr uns verhie Habt ihr auch als Wahrheit erfunden, was euer Herr verhie? Jene werden sprechen: Ja. Dann wird ein Ausrufer zwischen ihnen rufen: Der Fluch Allahs ber die Missetter,
45. Die abhalten von Allahs Weg und ihn zu krmmen suchen und die nicht an das Jenseits glauben!
46. Und zwischen den zweien soll eine Trennung sein; und in den Hhen sind Leute, die alle an ihren Merkmalen erkennen werden. Sie werden der Schar des Himmels zurufen: Friede sei ber euch! Diese sind (noch) nicht in den Himmel eingegangen, obwohl sie es erhoffen.
47. Und wenn ihre Blicke sich den Bewohnern des Feuers zuwenden, sagen sie: Unser Herr, mache uns nicht zum Volk der Frevler.
48. Und die in den Hhen werden den Leuten, die sie an ihren Merkmalen erkennen, zurufen (und) sprechen: Nichts hat euch eure Menge gefruchtet, noch eure Hoffart.
49. Sind das jene, von denen ihr schwuret, Allah wrde ihnen nicht Barmherzigkeit erweisen? Gehet ein in das Paradies; keine Furcht soll ber euch kommen, noch sollet ihr trauern.
50. Und die Bewohner des Feuers werden den Bewohnern des Himmels zurufen: Schttet etwas Wasser auf uns aus oder etwas von dem, was Allah euch gegeben hat. Sie werden sprechen: Frwahr, Allah hat beides verwehrt fr die Unglubigen,
51. Die ihren Glauben als einen Zeitvertreib und ein Spiel nahmen und die das irdische Leben betrte. An diesem Tage nun werden Wir sie vergessen, wie sie die Begegnung an diesem ihren Tage vergaen und wie sie Unsere Zeichen zu leugnen pflegten.
52. Und frwahr, Wir haben ihnen ein Buch gebracht, das Wir mit Wissen darlegten, als eine Richtschnur und eine Barmherzigkeit fr Leute, die da glauben.
53. Warten sie auf etwas denn seine Erfllung? An dem Tage, da seine Erfllung kommt, werden jene, die es vordem vergessen hatten, sagen: Die Gesandten unseres Herrn haben in der Tat die Wahrheit gebracht. Haben wir wohl Frsprecher, die fr uns Frsprache einlegen? Oder knnten wir zurckgeschickt werden, auf da wir anderes tun mchten, als wir zu tun pflegten? Sie haben ihre Seelen zugrunde gerichtet, und das, was sie zu erdichten gewohnt waren, hat sie im Stich gelassen.
54. Siehe, euer Herr ist Allah, Der in sechs Zeiten die Himmel und die Erde erschuf; dann setzte Er Sich auf den Thron. Er lt die Nacht den Tag verhllen, der ihr eilends folgt. Und (erschuf) die Sonne und den Mond und die Sterne, Seinem Gesetz dienstbar. Wahrlich, Sein ist die Schpfung und das Gesetz! Segensreich ist Allah, der Herr der Welten.
55. Rufet zu eurem Herrn in Demut und im verborgenen. Wahrlich, Er liebt die bertreter nicht.
56. Und stiftet nicht Unfrieden auf Erden, nach ihrer Regelung, und rufet Ihn an in Furcht und Hoffnung. Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist nahe denen, die Gutes tun
57. Er ist es, Der Seiner Barmherzigkeit die Winde als frohe Botschaft voraussendet, bis da, wenn sie eine schwere Wolke tragen, Wir sie zu einem toten Lande treiben; dann lassen Wir aus ihr Wasser niederregnen und bringen damit Frchte hervor von jeglicher Art. Also bringen Wir auch die Toten hervor, auf da ihr dessen eingedenk sein mchtet.
58. Und das gute Land - seine Pflanzen spriessen hervor nach dem Gebot seines Herrn; das aber schlecht ist, (seine Pflanzen) spriessen nur kmmerlich. Also wenden und wenden Wir die Zeichen fr Leute, die dankbar sind.
59. Wir entsandten Noah zu seinem Volk und er sprach: O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen andern Gott als Ihn. Wahrlich, ich frchte fr euch die Strafe des Groen Tags.
60. Es sprachen die Hupter seines Volks: Wahrlich, wir sehen dich in offenkundigem Irrtum.
61. Er sprach: O mein Volk, es ist kein Irrtum in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten.
62. Ich berbringe euch die Botschaften meines Herrn und gebe euch aufrichtigen Rat, und ich wei durch Allah, was ihr nicht wisset.
63. Wundert ihr euch, da eine Ermahnung zu euch gekommen ist von eurem Herrn, durch einen Mann aus eurer Mitte, auf da er euch warne und da ihr rechtschaffen werdet und vielleicht Erbarmen findet?
64. Doch sie leugneten ihn, dann erretteten Wir ihn und die bei ihm waren in der Arche, und lieen jene ertrinken, die Unsere Zeichen verwarfen. Sie waren wahrlich ein blindes Volk.
65. Und zu den d (entsandten Wir) ihren Bruder Hd. Er sprach: O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Wollt ihr also nicht gottesfrchtig sein?
66. Die unglubigen Hupter seines Volkes sprachen: Wahrlich, wir sehen dich in Torheit, und wahrlich, wir erachten dich fr einen Lgner.
67. Er antwortete: O mein Volk, es ist keine Torheit in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten.
68. Ich berbringe euch die Botschaften meines Herrn, und ich bin euch ein aufrichtiger und getreuer Berater.
69. Wundert ihr euch, da eine Ermahnung zu euch gekommen ist von eurem Herrn durch einen Mann aus eurer Mitte, auf da er euch warne? Und gedenket (der Zeit), da Er euch zu Erben einsetzte nach dem Volke Noahs und euch reichlich mehrte an Leibesbeschaffenheit. Gedenket denn der Gnaden Allahs, auf da ihr Erfolg habt.
70. Sie sprachen: Bist du zu uns gekommen, damit wir Allah allein verehren und das verlassen, was unsere Vter anbeteten? Bring uns denn her, was du uns androhst, wenn du wahrhaftig bist!
71. Er antwortete: Niedergefallen ist nunmehr auf euch Strafe und Zorn von eurem Herrn. Wollt ihr mit mir ber Namen streiten, die ihr nanntet - ihr und eure Vter -, wozu Allah keine Vollmacht hinabsandte? Wartet denn, ich bin mit euch unter den Wartenden.
72. Sodann erretteten Wir ihn und die mit ihm waren durch Unsere Barmherzigkeit, und Wir schnitten den letzten Zweig derer ab, die Unsere Zeichen leugneten und nicht Glubige waren.
73. Und zu den Thamd (entsandten Wir) ihren Bruder Sleh. Er sprach: O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Wahrlich, nunmehr ist zu euch ein deutlicher Beweis von eurem Herrn gekommen - diese Kamelstute Allahs, ein Zeichen fr euch. So lasset sie auf Allahs Erde weiden und tut ihr nichts zuleide, sonst wrde euch schmerzliche Strafe treffen.
74. Und gedenket (der Zeit), da Er euch zu Erben einsetzte nach den d und euch eine Sttte anwies im Land; ihr erbaut Palste in seinen Ebenen und grabt Wohnungen in die Berge. Seid also der Gnaden Allahs eingedenk und verbt nicht Unheil auf Erden, indem ihr Unfrieden stiftet.
75. Die Hupter seines Volkes, die hoffrtig waren, sprachen zu denen, die als schwach galten - das waren die Glubigen unter ihnen -: Seid ihr gewi, da Sleh ein Abgesandter seines Herrn ist? Sie antworteten: Wahrlich, wir glauben an das, womit er gesandt ward.
76. Da sprachen die Hoffrtigen: Wir glauben nicht an das, woran ihr glaubt.
77. Dann schnitten sie der Kamelstute die Sehnen durch und trotzten dem Befehl ihres Herrn und sprachen: O Sleh, bring uns das her, was du uns androhst, wenn du einer der Gesandten bist.
78. Dann erfate sie das Erdbeben, und am Morgen lagen sie in ihren Wohnungen auf dem Boden hingestreckt.
79. Da wandte er sich von ihnen ab und sprach: O mein Volk, ich berbrachte euch die Botschaft meines Herrn und bot euch aufrichtigen Rat an, ihr aber liebt die treuen Berater nicht.
80. Und (Wir entsandten) Lot, da er zu seinem Volke sprach: Wollt ihr eine Schandtat begehen, wie sie keiner in der Welt vor euch je begangen hat?
81. Ihr naht Mnnern in Begierde anstatt Frauen. Ja, ihr seid ein ausschweifendes Volk.
82. Da war die Antwort seines Volkes nichts anderes, als da sie sprachen: Treibt sie hinaus aus eurer Stadt, denn sie sind Leute, die sich reinsprechen mchten.
83. Sodann erretteten Wir ihn und die Seinen, ausgenommen sein Weib; sie gehrte zu denen, die zurckblieben.
84. Und Wir lieen einen gewaltigen Regen ber sie niedergehen. Nun sieh, wie das Ende der Snder war!
85. Und zu Midian (entsandten Wir) ihren Bruder Schob. Er sprach: O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Ein deutliches Zeichen von eurem Herrn ist nunmehr zu euch gekommen. Darum gebet volles Ma und Gewicht und schmlert den Menschen ihre Dinge nicht und stiftet nicht Unfrieden auf Erden, nach ihrer Regelung. Das ist besser fr euch, wenn ihr Glubige seid.
86. Und lauert nicht drohend auf jedem Weg, indem ihr die von Allahs Weg abtrnnig machen mchtet, die an Ihn glauben, und indem ihr ihn (den Weg) zu krmmen sucht. Und denkt daran, wie ihr wenige wart und Er euch mehrte. Und schauet, wie das Ende derer war, die Unfrieden stifteten!
87. Und wenn unter euch solche sind, die an das glauben, womit ich gesandt bin, und andere, die nicht glauben, so habet Geduld, bis Allah zwischen uns richtet, denn Er ist der beste Richter.
88. Die Hupter seines Volkes, die hoffrtig waren, sprachen: O Schob, wir wollen dich und die Glubigen mit dir aus unserer Stadt hinaustreiben, oder ihr kehrtet zu unserem Bekenntnis zurck. Er sprach: Auch wenn wir nicht willens sind?
89. Wir htten ja eine Lge wider Allah erdichtet, wenn wir zu eurem Bekenntnis zurckkehren wrden, nachdem Allah uns daraus gerettet hat. Es ziemt sich nicht fr uns, da wir dazu zurckkehren, es sei denn, da Allah, unser Herr, es will. Unser Herr umfat alle Dinge mit Wissen. Auf Allah vertrauen wir. O unser Herr, entscheide denn Du zwischen uns und zwischen unserem Volk nach Wahrheit, denn Du bist der beste Entscheider.
90. Die Hupter seines Volkes, die unglubig waren, sprachen: Wenn ihr Schob folgt, dann seid ihr frwahr Verlorene.
91. Dann erfate sie das Erdbeben, und am Morgen lagen sie in ihren Wohnungen auf dem Boden hingestreckt.
92. Die Schob der Lge beschuldigt hatten, die wurden, als htten sie nie darin gewohnt. Die Schob der Lge beschuldigt hatten - sie waren nun die Verlorenen.
93. Dann wandte er sich von ihnen ab und sprach: O mein Volk, wahrlich, ich berbrachte euch die Botschaften meines Herrn und gab euch aufrichtigen Rat. Wie sollte ich mich nun betrben ber ein unglubiges Volk?
94. Nie sandten Wir einen Propheten in eine Stadt, ohne da Wir ihre Bewohner mit Not und Drangsal heimsuchten, auf da sie sich demtigen mchten.
95. Darauf verwandelten Wir den blen Zustand in einen guten, bis sie anwuchsen und sprachen: Auch unsere Vter erfuhren Leid und Freude. Dann erfaten Wir sie unversehens, ohne da sie es merkten.
96. Htte aber das Volk (jener) Stdte geglaubt und wren sie rechtschaffen gewesen, so htten Wir ihnen ganz gewi vom Himmel und von der Erde Segnungen erffnet. Doch sie leugneten; also erfaten Wir sie um dessentwillen, was sie sich erwarben.
97. Sind denn die Bewohner (dieser) Stdte sicher, da Unsere Strafe nicht ber sie kommt zur Nachtzeit, whrend sie schlafen?
98. Oder sind die Bewohner (dieser) Stdte sicher, da Unsere Strafe nicht ber sie kommt zur Mittagszeit, whrend sie beim Spiel sind?
99. Sind sie denn sicher vor dem Plan Allahs? Aber niemand kann sich vor dem Plan Allahs sicher fhlen, auer dem Volk der Verlierenden.
100. Leuchtet das jenen nicht ein, die die Erde ererbt haben nach ihren (frheren) Bewohnern, da Wir, wenn es Uns gefllt, sie treffen knnen fr ihre Snden und ihre Herzen versiegeln, so da sie nicht verstehen?
101. Dies sind die Stdte, deren Kunde Wir dir gegeben haben. Ihre Gesandten waren zu ihnen gekommen mit deutlichen Zeichen. Allein sie mochten nicht an das glauben, was sie zuvor geleugnet hatten. Also versiegelt Allah die Herzen der Unglubigen.
102. Und bei den meisten von ihnen fanden Wir kein Worthalten, sondern Wir erfanden die meisten von ihnen als Wortbrchige.
103. Spter dann, nach ihnen, entsandten Wir Moses mit Unseren Zeichen zu Pharao und seinen Huptern, doch sie trieben Frevel mit ihnen. Nun schau, wie das Ende derer war, die Unfrieden stifteten!
104. Und Moses sprach: O Pharao, ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten
105. Es ziemt sich, da ich von Allah nichts anderes als die Wahrheit rede. Ich bin zu euch gekommen mit einem deutlichen Zeichen von eurem Herrn; so la denn die Kinder Israels mit mir ziehn.
106. Er erwiderte: Wenn du wirklich mit einem Zeichen gekommen bist, so weise es vor, wenn du zu den Wahrhaftigen gehrst.
107. Da warf er seinen Stab nieder und siehe; er ward deutlich eine Schlange.
108. Dann zog er seine Hand hervor und siehe, sie ward den Beschauern wei.
109. Die Hupter von Pharaos Volk sprachen: Wahrlich, das ist ein geschickter auberer.
110. Er mchte euch aus eurem Land vertreiben. Was ratet ihr nun?
111. Sie sprachen: Halte ihn und seinen Bruder hin und sende Vorlader in die Stdte aus,
112. Da sie jeden kundigen Zauberer zu dir bringen sollen.
113. Und die Zauberer kamen zu Pharao (und) sprachen: Uns wird doch gewi eine Belohnung zuteil, wenn wir obsiegen?
114. Er sprach: Jawohl, und ihr sollt zu den Nchsten gehren.
115. Sie sprachen: O Moses, entweder wirf du oder wir werfen (zuerst).
116. Er antwortete: Werfet ihr hin! Und da sie geworfen hatten, bezauberten sie die Augen der Leute und versetzten sie in Furcht und brachten einen gewaltigen Zauber hervor.
117. Und Wir offenbarten Moses: Wirf deinen Stab! Und siehe, er verschlang alles, was sie an Trug vollbracht.
118. So wurde die Wahrheit festgestellt, und ihre Werke erwiesen sich als nichtig.
119. Jene wurden damals besiegt, und beschmt kehrten sie um.
120. Und die Zauberer trieb es, da sie niederfielen in Anbetung.
121. Sie sprachen: Wir glauben an den Herrn der Welten,
122. Den Herrn Moses' und Aarons.
123. Da sprach Pharao: Ihr habt an ihn geglaubt, ehe ich es euch erlaubte. Gewi, das ist eine List die ihr in der Stadt ersonnen habt, um ihre Bewohner daraus zu vertreiben; doch ihr sollt es bald erfahren.
124. Wahrlich, fr den Ungehorsam lasse ich euch Hnde und Fe abhauen. Dann lasse ich euch alle kreuzigen.
125. Sie antworteten: Zu unserem Herrn kehren wir dann zurck.
126. Du nimmst nur darum Rache an uns, weil wir an die Zeichen unseres Herrn glaubten, als sie zu uns gekommen. Unser Herr, giee Standhaftigkeit in uns und la uns sterben als Gottergebene.
127. Die Hupter von Pharaos Volk sprachen: Willst du zulassen, da Moses und sein Volk Unfrieden stiften im Land und dich und deine Gtter verlassen? Er antwortete: Wir wollen ihre Shne hinmorden und ihre Frauen am Leben lassen, denn wir haben ber sie Gewalt.
128. Da sprach Moses zu seinem Volk: Flehet Allahs Hilfe an und seid standhaft. Wahrlich, die Erde ist Allahs; Er vererbt sie, wem Er will unter Seinen Dienern, und der Ausgang ist fr die Gottesfrchtigen.
129. Sie antworteten: Wir litten Verfolgung, ehe du zu uns kamst und nachdem du zu uns gekommen. Er sprach: Euer Herr wird bald euren Feind vertilgen und euch zu Herrschern im Land machen, damit Er sehe, wie ihr euch benehmt.
130. Und Wir straften Pharaos Volk mit Drre und Mangel an Frchten, auf da sie sich ermahnen lieen.
131. Doch als dann Gutes zu ihnen kam, sagten sie: Das gebhrt uns. Und wenn sie ein bel befiel, so schrieben sie das Unheil Moses und den Seinigen zu. Nun ist doch gewi ihr Unheil bei Allah allein, jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
132. Und sie sagten: Was du uns auch fr ein Zeichen bringen magst, uns damit zu bercken, wir werden doch nicht an dich glauben.
133. Da sandten Wir ber sie den Sturm und die Heuschrecken und die Luse und die Frsche und das Blut - deutliche Zeichen -, doch sie betrugen sich hoffrtig und wurden ein sndiges Volk.
134. Wenn immer aber das Strafgericht ber sie kam, sagten sie: O Moses, bete fr uns zu deinem Herrn in Berufung auf das, was Er dir verheien! Wenn du die Strafe von uns entfernst, so werden wir dir ganz gewi glauben und die Kinder Israels ganz gewi mit dir ziehen lassen.
135. Doch als Wir ihnen die Strafe erlieen auf eine Frist, die sie vollenden sollten, siehe, da brachen sie das Wort.
136. Darauf straften Wir sie und lieen sie im Meer ertrinken, weil sie Unsere Zeichen als Lgen behandelten und ihrer nicht achteten.
137. Und Wir gaben dem Volk, das fr schwach galt, die stlichen Teile des Landes zum Erbe und die westlichen Teile dazu, die Wir gesegnet hatten. Und das gnadenvolle Wort deines Herrn ward erfllt an den Kindern Israels, weil sie standhaft waren; und Wir zerstrten alles, was Pharao und sein Volk geschaffen und was an hohen Bauten sie erbaut hatten;
138. Wir brachten die Kinder Israels ber das Meer; und sie kamen zu einem Volk, das seinen Gtzen ergeben war. Sie sprachen O Moses, mache uns einen Gott, wie diese hier Gtter haben. Er sprach: Ihr seid ein unwissendes Volk.
139. Diese hier aber - zertrmmert wird das werden, worin sie sind, und eitel wird all das sein, was sie tun.
140. Er sprach: Soll ich fr euch einen anderen Gott fordern als Allah, obwohl Er euch erhht hat ber die Vlker?
141. Und (gedenket der Zeit) da Wir euch erretteten vor den Leuten Pharaos, die euch mit bitterer Qual bedrckten, eure Shne hinmordeten und eure Frauen verschonten. Und hierin ward euch eine groe Gnade von eurem Herrn.
142. Alsdann gaben Wir Moses eine Verheiung von dreiig Nchten und ergnzten sie mit zehn. So war die festgesetzte Zeit seines Herrn vollendet - vierzig Nchte. Und Moses sprach zu seinem Bruder Aaron: Vertritt mich bei meinem Volk und fhre (es) richtig und folge nicht dem Pfade derer, die Unfrieden stiften.
143. Und als Moses zu Unserem Stelldichein kam und sein Herr zu ihm redete, da sprach er: Mein Herr, zeige (Dich) mir, auf da ich Dich schauen mag. Er antwortete: Nimmer siehst du Mich, doch blicke auf den Berg; wenn er unverrckt an seinem Ort bleibt, dann sollst du Mich schauen. Als sein Herr Sich auf dem Berg offenbarte, da brach Er diesen in Stcke, und Moses strzte ohnmchtig nieder. Und als er zu sich kam, sprach er: Heilig bist Du, ich bekehre mich zu Dir, und ich bin der erste der Glubigen.
144. Er sprach: O Moses, Ich habe dich erwhlt vor den Menschen durch Meine Sendung und durch Mein Wort. So nimm denn hin, was Ich dir gegeben, und sei einer der Dankbaren.
145. Wir schrieben fr ihn auf die Tafeln ber jegliches Ding - eine Ermahnung und eine Erklrung von allen Dingen: So halte sie fest und heie dein Volk das Beste davon befolgen. Bald werde Ich euch die Sttte der Frevler zeigen.
146. Abwenden aber will Ich von Meinen Zeichen diejenigen, die sich hoffrtig im Lande gebrden wider alles Recht; und wenn sie auch alle Zeichen sehen, so wollen sie nicht daran glauben; und wenn sie den Weg der Rechtschaffenheit sehen, so wollen sie ihn nicht als Weg annehmen; sehen sie aber den Weg des Irrtums, so nehmen sie ihn als Weg an. Dies, weil sie Unsere Zeichen als Lge behandelten und ihrer nicht achteten.
147. Die Unsere Zeichen und die Begegnung des Jenseits leugnen, ihre Werke sind eitel. Knnen sie belohnt werden auer fr das, was sie tun?
148. Das Volk Moses' machte, indes er fern war, aus seinen Schmucksachen ein blkendes Kalb - ein Bildwerk. Sahen sie denn nicht, da es nicht zu ihnen sprach noch sie irgend des Weges leitete? Sie nahmen es sich, und sie wurden Frevler.
149. Als sie dann von Reue erfat wurden und einsahen, da sie wirklich irregegangen waren, da sprachen sie: Wenn Sich unser Herr nicht unser erbarmt und uns verzeiht, so werden wir ganz gewi unter den Verlorenen sein.
150. Als Moses zu seinem Volke zurckkehrte, zornig und bekmmert, da sprach er: Schlimm ist, was ihr in meiner Abwesenheit an meiner Stelle verbtet. Wolltet ihr den Befehl eures Herrn beschleunigen? Und er warf die Tafeln hin und packte seinen Bruder beim Kopf, ihn zu sich zerrend. Er (Aaron) sprach: Sohn meiner Mutter, siehe, das Volk hielt mich fr schwach, und fast htten sie mich gettet. Drum lasse nicht die Feinde ber mich frohlocken und schlage mich nicht zum Volk der Ungerechten.
151. (Moses) sprach Mein Herr, vergib mir und meinem Bruder und gewhre uns Zutritt zu Deiner Barmherzigkeit, denn Du bist der barmherzigste der Erbarmer.
152. Die nun das Kalb sich nahmen, die wird der Zorn ihres Herrn ereilen und Schmach im Leben hienieden. Also lohnen Wir denen, die Lgen erdichten.
153. Die aber Bses taten und darauf bereuten und glaubten - wahrlich, dein Herr ist hernach allverzeihend, barmherzig.
154. Und als sich Moses' Zorn besnftigt hatte, nahm er die Tafeln, und in der Schrift darauf war Fhrung und Barmherzigkeit fr jene, die ihren Herrn frchten
155. Da erwhlte Moses aus seinem Volk siebzig Mnner fr das Stelldichein mit Uns. Doch als das Erdbeben sie ereilte, sprach er: Mein Herr, httest Du es gewollt, Du httest sie zuvor vertilgen knnen und mich ebenfalls. Willst Du uns denn austilgen um dessentwillen, was die Toren unter uns getan? Dies ist nur eine Prfung von Dir. Damit erklrst Du den zum Irrenden, wen Du willst; und weisest den Weg, wem Du willst. Du bist unser Beschtzer, so vergib uns denn und erbarme Dich unser, denn Du bist der beste der Verzeihenden.
156. Und bestimme fr uns Gutes in dieser Welt sowohl wie in der knftigen, denn zu Dir haben wir uns reuig gekehrt. Er antwortete: Ich treffe mit Meiner Strafe, wen Ich will; doch Meine Barmherzigkeit umfat jedes Ding; so werde Ich sie bestimmen fr jene, die recht handeln und die Zakat zahlen und die an Unsere Zeichen glauben.:
157. Die da folgen dem Gesandten, dem Propheten, dem Makellosen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium erwhnt finden - er befiehlt ihnen das Gute und verbietet ihnen das Bse, und er erlaubt ihnen die guten Dinge und verwehrt ihnen die schlechten, und er nimmt hinweg von ihnen ihre Last und die Fesseln, die auf ihnen lagen -, die also an ihn glauben und ihn strken und ihm helfen und dem Licht folgen, das mit ihm hinabgesandt ward, die sollen Erfolg haben.
158. Sprich: O Menschen, ich bin euch allen ein Gesandter Allahs, Des das Knigreich der Himmel und der Erde ist. Es ist kein Gott auer Ihm. Er gibt Leben und Er lt sterben. Darum glaubet an Allah und an Seinen Gesandten, den Propheten, den Makellosen, der an Allah glaubt und an Seine Worte; und folget ihm, auf da ihr recht geleitet werdet.
159. Und unter dem Volke Moses' ist eine Gemeinde, die durch die Wahrheit den Weg findet und danach Gerechtigkeit bt.
160. Wir teilten sie in zwlf Stmme, (gesonderte) Nationen, und Wir offenbarten Moses, als sein Volk von ihm Trank forderte: Schlage an den Felsen mit deinem Stab. Da entsprangen ihm zwlf Quellen: so kannte jeder Stamm seinen Trinkplatz. Und Wir lieen die Wolken sie berschatten und sandten ihnen Manna und Salwa hinab: Esset von den guten Dingen, die Wir euch beschert haben. Und sie schdigten nicht Uns, sondern sich selbst haben sie Schaden getan.
161. Und als ihnen gesagt wurde: Wohnet in dieser Stadt und esset von dem Ihren - wo immer ihr wollt - und sprechet: "Vergebung!" und gehet ein durch das Tor in Demut; Wir werden euch eure Snden vergeben; wahrlich, Wir werden jene mehren, die Gutes tun.
162. Da vertauschten die Ungerechten unter ihnen das Wort mit einem anderen, als zu ihnen gesprochen worden war. Darum sandten Wir ein Strafgericht vom Himmel ber sie hernieder ob ihres frevelhaften Tuns.
163. Und frage sie nach der Stadt, die am Meer lag, und wie sie den Sabbat entweihten, wie ihre Fische scharenweise an ihrem Sabbattage zu ihnen kamen. Doch an dem Tage, da sie den Sabbat nicht feierten, da kamen sie nicht zu ihnen. Also prften Wir sie, weil sie ungehorsam waren.
164. Und als eine Gruppe unter ihnen sprach: Warum predigt ihr einem Volke, das, Allah austilgen oder mit einer strengen Strafe bestrafen will? - da antworteten sie: Zur Entschuldigung vor eurem Herrn, und damit sie rechtschaffen werden mgen 
165. Und als sie das vergaen, womit sie ermahnt worden waren, da retteten Wir jene, die das Bse verhinderten, und erfaten die Ungerechten mit peinlicher Strafe, weil sie ungehorsam waren.
166. Als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten war, da sprachen Wir zu ihnen: Werdet denn erchtliche Affen!
167. Und (gedenke der Zeit) da dein Herr verkndete, Er wolle gewilich wider sie bis zum Tage der Auferstehung solche entsenden, die sie mit grimmer Pein bedrngen wrden. Wahrlich, dein Herr ist schnell in der Bestrafung; wahrlich, Er ist allverzeihend, barmherzig.
168. Und Wir haben sie auf Erden verteilt in Volksstmme. Unter ihnen sind Rechtschaffene, und unter ihnen sind andere. Und Wir prften sie durch Gutes und durch Bses, auf da sie sich bekehren mchten.
169. Es folgten ihnen Nachkommen, die die Schrift erbten; sie greifen aber nach den armseligen Gtern dieser niedrigen (Welt) und sagen: Es wird uns verziehen werden. Doch wenn (abermals) derartige Gter zu ihnen kmen, sie griffen wiederum danach. Ward denn der Bund der Schrift nicht mit ihnen geschlossen, da sie von Allah nichts aussagen wrden als die Wahrheit? Und sie haben gelesen, was darin steht. Aber die Wohnung im Jenseits ist besser fr die Gottesfrchtigen. Wollt ihr denn nicht begreifen?
170. Und diejenigen, die an der Schrift festhalten und das Gebet verrichten - Wir lassen Rechtschaffenen den Lohn nicht verloren gehen.
171. Und da Wir den Berg ber ihnen schttelten, als wre er ein Zelt, und sie dachten, er wrde auf sie strzen (da sprachen Wir): Haltet fest, was Wir euch gegeben haben, und seid eingedenk dessen, was darin steht, auf da ihr gerettet werdet.
172. Und als dein Herr aus den Kindern Adams - aus ihren Lenden - ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie zu Zeugen wider sich selbst machte (indem Er sprach): Bin Ich nicht euer Herr?, sagten sie: Doch, wir bezeugen es. (Dies,) damit ihr nicht am Tage der Auferstehung sprachet: Siehe, wir waren dessen unkundig.
173. Oder sprchet: Es waren blo unsere Vter, die vordem Gtzendiener waren, wir aber waren ein Geschlecht nach ihnen. Willst Du uns denn vernichten um dessentwillen, was die Verlogenen taten?
174. Also machen Wir die Zeichen klar, auf da sie sich bekehren mchten.
175. Erzhle ihnen die Geschichte dessen, dem Wir Unsere Zeichen gaben, der aber an ihnen vorbeiglitt; so folgte Satan ihm nach, und er wurde einer der Irregegangenen.
176. Und htten Wir es gewollt, Wir htten ihn dadurch erhhen knnen; doch er neigte der Erde zu und folgte seinem bsen Gelst. Er gleicht daher einem Hunde: treibst du ihn fort, so lechzt er, und beachtest du ihn nicht, so lechzt er. Gerade so geht es Leuten, die Unsere Zeichen leugnen. Darum gib (ihnen) die Schilderung, auf da sie sich besinnen.
177. Schlimm steht es mit Leuten, die Unsere Zeichen leugnen, und wider sich selbst haben sie gesndigt.
178. Wen Allah leitet, der ist auf dem rechten Pfade. Die Er aber zu Irrenden erklrt, das sind die Verlorenen.
179. Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hlle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hren nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit rger abgeirrt. Sie sind frwahr unbedacht
180. Allahs sind die schnsten Namen; so rufet Ihn an mit ihnen. Und lasset jene sein, die Seine Namen verketzern, Ihnen soll Lohn werden nach ihrem Tun.
181. Und unter denen, die Wir erschufen, ist ein Volk, das mit der Wahrheit leitet und danach Gerechtigkeit bt.
182. Die aber Unsere Zeichen leugnen, die werden Wir (der Vernichtung) berantworten Schritt fr Schritt, auf eine Weise, die sie nicht kennen.
183. Ich lasse ihnen die Zgel schieen; allein gewi, Mein Plan ist machtvoll.
184. Haben sie denn nicht bedacht, da ihr Gefhrte nicht besessen ist? Er ist nichts als ein aufklrender Warner.
185. Haben sie denn nicht das Knigreich der Himmel und der Erde gesehen und alle Dinge, die Allah geschaffen hat, und da sich ihre Lebensfrist vielleicht schon dem Ende nhert? Woran sonst wollen sie wohl glauben nach diesem?
186. Wen Allah zum Irrenden erklrt, fr den kann es keinen Fhrer geben. Und Er lt sie in ihrer Widerspenstigkeit blindlings wandern.
187. Sie werden dich nach der Stunde befragen, wann sie wohl eintreten wird? Sprich: Das Wissen darum ist bei meinem Herrn allein. Keiner als Er kann sie bekannt geben zu ihrer Zeit. Schwer lastet sie auf den Himmeln und auf der Erde. Sie soll ber euch nur pltzlich hereinbrechen. Sie befragen dich, als ob du ber sie sehr wissensbegierig wrest. Sprich: Das Wissen darum ist bei Allah allein; doch die meisten Menschen wissen es nicht.
188. Sprich: Ich habe nicht die Macht, mir selbst zu ntzen oder zu schaden, es sei denn wie Allah will. Und htte ich Kenntnis von dem Verborgenen, wahrlich, ich htte mir Flle des Guten zu sichern vermocht, und bles htte mich nicht berhrt. Ich bin ja nur ein Warner und ein Bringer froher Botschaft fr ein glubiges Volk.
189. Er ist es, Der euch erschuf aus einem einzigen Menschen, und von ihm machte Er sein Weib, da er an ihr Erquickung finde. Und wenn er sie erkannt hat, dann trgt sie leichte Last und geht mit ihr herum. Und wenn sie schwer wird, dann beten beide zu Allah, ihrem Herrn: Wenn Du uns ein gesundes (Kind) gibst, so werden wir wahrlich unter den Dankbaren sein.
190. Doch gibt Er ihnen dann ein gesundes (Kind), so schreiben sie Seine ihnen gewhrte Gabe Gttern zu. Aber erhaben ist Allah ber alles, was sie anbeten.
191. Wollen sie denn jene anbeten, die nichts erschaffen knnen und selbst Erschaffene sind?
192. Und sie vermgen ihnen keine Hilfe zu gewhren, noch knnen sie sich selber helfen.
193. Und wenn ihr sie zum rechten Pfad ruft, dann folgen sie euch nicht. Es ist ganz gleich fr euch, ob ihr sie ruft oder ob ihr schweigt.
194. Jene, die ihr statt Allah anruft, sind Menschen wie ihr selber. Rufet sie denn an und lat sie euch Antwort geben, wenn ihr wahrhaft seid.
195. Haben sie etwa Fe, damit zu gehen, oder haben sie Hnde, damit zu greifen, oder haben sie Augen, damit zu sehen, oder haben sie Ohren, damit zu hren? Sprich: Rufet eure Gtter an; dann schmiedet Listen wider mich und lasset mir keine Zeit.
196. Mein Beschtzer ist Allah, Der das Buch herabgesandt hat. Und Er beschtzt die Rechtschaffenem
197. Die aber, die ihr statt Ihn anruft, sie vermgen euch nicht zu helfen, noch knnen sie sich selber helfen.
198. Und wenn ihr sie zum rechten Pfad ruft, so hren sie nicht. Und du siehst sie nach dir schauen, doch sie sehen nicht.
199. be Nachsicht und gebiete Gtigkeit und wende dich ab von den Unwissenden.
200. Und wenn eine bse Einflsterung von Satan dich anreizt, dann nimm deine Zuflucht bei Allah; wahrlich, Er ist allhrend, allwissend.
201. Die dann gottesfrchtig sind, wenn eine Heimsuchung durch Satan sie trifft, und dann sich erinnern, siehe, da beginnen sie zu sehen.
202. Und ihre Brder helfen dazu, da sie im Irrtum fortfahren, und dann lassen sie nicht nach.
203. Wenn du ihnen nicht ein Zeichen bringst, sagen sie: Warum erfindest du es nicht? Sprich: Ich folge nur dem, was mir von meinem Herrn offenbart ward. Dies hier sind klare Beweise von eurem Herrn und eine Fhrung und Barmherzigkeit fr ein glubiges Volk.
204. Wenn der Koran vorgetragen wird, so leihet ihm das Ohr und schweiget, auf da ihr Erbarmen findet.
205. Und gedenke deines Herrn in deiner Seele in Demut und Furcht und ohne laute Worte des morgens und des abends; und sei nicht der Nachligen einer.
206. Die deinem Herrn nahe sind, sie wenden sich nicht hoffrtig ab von Seinem Dienst, sondern sie lobpreisen Ihn und werfen sich vor Ihm nieder.