1. Alif Lm Mm.
2. Dies ist ein vollkommenes Buch; es ist kein Zweifel darin: eine Richtschnur fr die Rechtschaffenen;
3. Die da glauben an das Ungesehene und das Gebet verrichten und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben;
4. Und die glauben an das, was dir offenbart worden, und an das, was vor dir offenbart ward, und fest auf das bauen, was kommen wird.
5. Sie sind es, die der Fhrung ihres Herrn folgen, und sie werden Erfolg haben.
6. Die nicht geglaubt haben - und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben.
7. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihre Ohren, und ber ihren Augen liegt eine Hlle, und ihnen wird schwere Strafe.
8. Unter den Leuten sind solche, die sagen: Wir glauben an Allah und an den Jngsten Tag, und sind gar nicht Glubige.
9. Sie mchten Allah betrgen und diejenigen, die glubig sind; doch sie betrgen nur sich selbst; allein sie begreifen es nicht.
10. In ihren Herzen war Krankheit, und Allah hat ihre Krankheit vermehrt; und eine qualvolle Strafe wird ihnen, weil sie logen.
11. Und wenn ihnen gesagt wird: Stiftet keine Unruhe auf Erden, antworten sie: Wir sind nur Frderer des Friedens.
12. Hret! gewi sind sie es, die Unruhe stiften; allein sie begreifen es nicht.
13. Und wenn ihnen gesagt wird: Glaubet, wie andere geglaubt haben, so sprechen sie: Sollen wir glauben, wie die Toren glaubten? Hret! sie sind die Toren, allein sie wissen es nicht.
14. Und wenn sie mit denen zusammentreffen, die glauben, sagen sie: Wir glauben; sind sie jedoch allein mit ihren Bonzen, sagen sie: Gewi sind wir mit euch, wir treiben nur Spott.
15. Allah wird sie Spott lehren und wird sie in ihren Freveln verharren lassen, da sie verblendet irregehen.
16. Sie sind es, die Irregehen eingetauscht haben gegen Fhrung; doch brachte ihr Handel keinen Gewinn, noch sind sie rechtgeleitet.
17. Sie sind jenem Manne vergleichbar, der ein Feuer anzndete; und als es alles um ihn erhellte, nahm Allah ihr Licht hinweg und lie sie in Finsternissen; sie sehen nicht.
18. Taub, stumm, blind: also werden sie nicht zurckkehren.
19. Oder: wie schwerer Wolkenregen, worin Finsternisse und Donner und Blitz; sie stecken ihre Finger in die Ohren, in Todesfurcht vor den Donnerschlgen, whrend Allah die Unglubigen umringt.
20. Der Blitz benimmt ihnen fast das Augenlicht; wann immer er auf sie zndet, wandeln sie darin, und wenn esber ihnen dunkel wird, stehen sie still. Und wre es Allahs Wille, Er htte ihr Gehr und ihr Gesichtfortgenommen. Allah hat die Macht, alles zu tun, was Er will.
21. O ihr Menschen, dienet eurem Herrn, Der euch erschuf und die, die vor euch waren, auf da ihr beschirmt seid;
22. Der die Erde gemacht hat zu einem Bette fr euch, und den Himmel zu einem Dach, und Wasser hat niederregnen lassen von den Wolken und damit Frchte fr euren Unterhalt hervorgebracht hat. Stellt Allah daher keine Gtter zur Seite, denn ihr wit es doch.
23. Und wenn ihr im Zweifel seid ber das, was Wir hinabgesandt haben zu Unserem Diener, dann bringt eine Sura hervor wie diesen (Koran) und ruft eure Helfer auf auer Allah, wenn ihr wahrhaft seid.
24. Doch wenn ihr es nicht tut - und nie werdet ihr es vermgen -, dann htet euch vor dem Feuer, dessen Nahrung Menschen und Steine sind, bereitet fr die Unglubigen.
25. Und bringe frohe Botschaft denen, die glauben und gute Werke tun, da Grten fr sie sind, durch die Strme flieen. Wann immer ihnen von den Frchten daraus gegeben wird, werden sie sprechen: Das ist, was uns zuvor gegeben wurde, und (Gaben) gleicher Art sollen ihnen gebracht werden. Und sie werden darin Gefhrten und Gefhrtinnen haben von vollkommener Reinheit, und darin werden sie weilen.
26. Allah verschmht nicht, ber ein Ding zu sprechen, das klein ist wie eine Mcke oder gar noch kleiner. Die da glauben, wissen, da es die Wahrheit von ihrem Herrn ist, dieweil die Unglubigen sprechen: Was meint Allah mit solcher Rede? Damit erklrt Er viele zu Irrenden, und vielen weist Er damit den Weg; aber nur die Ungehorsamen erklrt Er damit zu Irrenden,
27. Die den Bund Allahs brechen, nachdem (sie) ihn aufgerichtet, und zerschneiden, was Allah zu verbinden gebot, und Unfrieden auf Erden stiften: diese sind die Verlierenden.
28. Wie knnt ihr Allah verleugnen? Ihr waret doch ohne Leben, und Er gab euch Leben, und dann wird Er euch sterben lassen, dann euch dem Leben wiedergeben, und ihr kehrt dann zu Ihm zurck.
29. Er ist es, Der alles fr euch erschuf, was auf Erden ist; dann wandte Er Sich nach dem Himmel; Er vollendete deren sieben Himmel, und Er wei alle Dinge wohl.
30. Und als dein Herr zu den Engeln sprach: Ich will einen Statthalter auf Erden einsetzen, sagten sie: Willst Du denn dort solche Wesen haben, die darauf Unfrieden stiften und Blut vergieen? - und wir loben und preisen Dich und rhmen Deine Heiligkeit. Er antwortete: Ich wei, was ihr nicht wit.
31. Und Er lehrte Adam alle Namen; dann stellte Er (die Benannten) vor die Engel hin und sprach: Nennt Mir ihre Namen, wenn ihr im Recht seid.
32. Sie sprachen: Heilig bist Du! Wir haben kein Wissen auer dem, was Du uns gelehrt hast; wahrlich, Du allein bist der Allwissende, der Allweise.
33. Er sprach: O Adam, nenne ihnen ihre Namen; und als er ihnen ihre Namen genannt hatte, sprach Er:Habe Ich euch nicht gesagt: Ich wei die Geheimnisse der Himmel und der Erde, und Ich wei, was ihr offenbart und was ihr verhehlt?
34. Und (gedenke der Zeit) da Wir zu den Engeln sprachen: Verneigt euch vor Adam, und sie alle verneigten sich; nur Iblis nicht. Er weigerte sich und war zu stolz, denn er war der Unglubigen einer.
35. Und Wir sprachen: O Adam, weile du und dein Weib in dem Garten, und esset reichlich von dem Seinigen, wo immer ihr wollt; nur nahet nicht diesem Baume, auf da ihr nicht Frevler seiet.
36. Doch Satan lie beide daran straucheln und trieb sie von dort, worin sie waren. Und Wir sprachen: Gehet hinweg, einige von euch sind Feinde der andern, und fr euch ist eine Wohnstatt auf Erden und ein Niebrauch fr eine Weile.
37. Dann empfing Adam von seinem Herrn gewisse Worte. So kehrte Er Sich gndig zu ihm; wahrlich, Er ist der oft gndig Sich Wendende, der Barmherzige.
38. Wir sprachen: Gehet hinaus, ihr alle, von hier. Und wer, wenn zu euch Weisung von Mir kommt, dann Meiner Weisung folgt, auf die soll keine Furcht kommen, noch sollen sie trauern.
39. Die aber unglubig sind und Unsere Zeichen leugnen, die sollen Bewohner des Feuers sein; darin mssen sie bleiben.
40. O ihr Kinder Israels! gedenket Meiner Gnade, die Ich euch erwiesen, und erfllet euren Bund mit Mir, so will Ich erfllen Meinen Bund mit euch, und Mich allein sollt ihr frchten.
41. Und glaubet an das, was Ich hinabsandte, Besttigung dessen, was bei euch ist, und seid nicht die ersten,ihm den Glauben zu versagen, und verhandelt nicht Meine Zeichen fr einen armseligen Preis, und suchet Schutz bei Mir allein.
42. Und vermenget nicht Wahr mit Falsch noch verhehlet die Wahrheit wissentlich.
43. Und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat, und beugt euch mit denen, die sich beugen.
44. Wollt ihr andere ermahnen, das Rechte zu tun, und euer Selbst vergessen, obwohl ihr das Buch (Thora) leset? Wollt ihr denn nicht verstehen?
45. Und sucht Hilfe in Geduld und Gebet; und das ist freilich schwer, es sei denn fr die Demtigen im Geiste,
46. Die fr gewi wissen, da sie ihrem Herrn begegnen und da sie zu Ihm wiederkehren werden.
47. O ihr Kinder Israels! gedenket Meiner Gnade, die Ich euch erwiesen, und da Ich euch erhob ber die Vlker.
48. Und frchtet den Tag, da keine Seele als Stellvertreterin wird dienen drfen fr eine andere Seele, da keine Frbitte fr sie gelten und kein Lsegeld von ihr genommen werden wird; und es wird ihnen nicht geholfen werden.
49. Und (gedenket der Zeit) da Wir euch erretteten von Pharaos Volk, das euch mit schlimmer Pein heimsuchte; sie erschlugen eure Shne und schonten eurer Frauen; und darin war eine schwere Prfung fr euch von eurem Herrn.
50. Und (gedenket der Zeit) da Wir das Meer teilten fr euch und euch erretteten und das Volk Pharaos vor eurem Angesicht ertrnkten.
51. Und (gedenket der Zeit) da Wir Moses ein Versprechen gaben fr vierzig Nchte; ihr aber nahmet euch das Kalb in seiner Abwesenheit, und ihr verginget euch.
52. Danach vergaben Wir euch, da ihr mchtet dankbar sein.
53. Und (gedenket der Zeit) da Wir Moses die Schrift gaben und das Entscheidende, da ihr mchtet rechtgeleitet sein.
54. Und (gedenket der Zeit) da Moses zu seinem Volke sprach: O mein Volk, du hast dich wahrlich an dir selbst versndigt, als du dir das Kalb nahmest; kehre dich denn zu deinem Schpfer und tte dich selbst; das ist am besten fr dich vor deinem Schpfer. Da kehrte Er Sich wieder gndig zu euch. Wahrlich, Er ist der oft gndig Sich Wendende, der Barmherzige.
55. Und (gedenket der Zeit) da ihr sprachet: O Moses, wir wollen dir auf keine Weise glauben, ehe wir nicht Allah von Angesicht zu Angesicht schauen; da ereilte euch der Donnerschlag, dieweil ihr schautet.
56. Dann richteten Wir euch auf nach eurem Tode, da ihr mchtet dankbar sein.
57. Und Wir lieen die Wolken euch berschatten und sandten euch Manna und Salwa hernieder: Esset von den guten Dingen, die Wir euch beschert haben. Und sie schdigten nicht Uns, sondern sich selbst haben sie Schaden getan.
58. Und (gedenket der Zeit) da Wir sprachen: Tretet ein in diese Stadt und esset reichlich von dem Ihren - wo immer ihr wollt - und tretet unterwrfig ein durch das Tor und sprechet: "Vergebung!" Wir werden euch eure Snden vergeben und Wir werden jene mehren, die Gutes tun.
59. Die Ungerechten vertauschten das Wort, das zu ihnen gesprochen ward, mit einem andern. So sandten Wir auf die Ungerechten eine Strafe vom Himmel, weil sie ungehorsam waren.
60. Und (gedenket der Zeit) da Moses um Wasser betete fr sein Volk und Wir sprachen: Schlage an den Felsen mit deinem Stab, und zwlf Quellen brachen aus ihm hervor; jeder Stamm kannte seinen Trinkplatz. Esset und trinket von Allahs Gaben und verbt nicht Unheil auf Erden, indem ihr Unfrieden stiftet.
61. Und (gedenket der Zeit) da ihr sprachet: O Moses, gewi, wir werden uns nicht zufrieden geben mit einerlei Speise; bitte also deinen Herrn fr uns, da Er fr uns hervorbringe von dem, was die Erde wachsen lt - von ihren Krutern und ihren Gurken und ihrem Weizen und ihren Linsen und ihren Zwiebeln. Er sprach: Wolltet ihr das Geringere in Tausch nehmen fr das Bessere? Geht in irgendeine Stadt, und ihr werdet finden, was ihr verlangt. Und sie wurden mit Schande und Elend geschlagen, und sie luden Allahs Zorn auf sich; dies, weil sie die Zeichen Allahs verwarfen und die Propheten zu Unrecht tten wollten; das war, weil sie widerspenstig waren und frevelten.
62. Wahrlich, die Glubigen und die Juden und die Christen und die Saber - wer immer (unter diesen)wahrhaft an Allah glaubt und an den Jngsten Tag und gute Werke tut -, sie sollen ihren Lohn empfangen von ihrem Herrn, und keine Furcht soll ber sie kommen, noch sollen sie trauern.
63. Und (gedenket der Zeit) da Wir einen Bund schlossen mit euch und den Berg hoch ber euch ragen lieen (und sprachen): Haltet fest, was Wir euch gegeben haben, und bewahret in eurem Sinn, was darinnen ist, auf da ihr errettet werdet.
64. Danach aber kehrtet ihr euch ab; und wre nicht Allahs Huld und Seine Gnade fr euch gewesen, ihr wret gewi unter den Verlierern.
65. Und sicherlich habt ihr Kenntnis von (dem Ende) derer unter euch, die das Sabbatgebot bertraten. So sprachen Wir zu ihnen: Seid denn Affen, Verachtete.
66. Also machten Wir dies zu einem warnenden Beispiel fr die, die damals waren, und fr die, die nachher kamen, und zu einer Lehre fr die Gottesfrchtigen.
67. Und (denket daran) als Moses zu seinem Volke sprach: Allah befiehlt euch, eine Kuh zu schlachten; da sagten sie: Treibst du Spott mit uns? Er sprach: Ich suche Zuflucht bei Allah, da ich nicht sei der Unwissenden einer.
68. Sie sprachen: Bitte deinen Herrn fr uns, da Er uns deutlich mache, was sie ist. Er antwortete: Er spricht, es ist eine Kuh, weder alt noch jung, voll erwachsen, zwischen beidem; nun tut, wie euch geboten.
69. Sie sprachen: Bitte deinen Herrn fr uns, da Er uns deutlich mache, welches ihre Farbe ist. Er antwortete: Er spricht, es ist eine Kuh von hellgelber Farbe, rein und reich im Ton; eine Lust den Beschauern.
70. Sie sprachen: Bitte deinen Herrn fr uns, da Er uns deutlich mache, welche es ist; denn (alle solchen) Khe scheinen uns gleich; und wenn es Allah gefllt, werden wir rechtgeleitet sein.
71. Er antwortete: Er spricht, es ist eine Kuh, nicht gebeugt unter das Joch, das Land zu pflgen oder den Acker zu wssern; eine ohne Tadel; von einerlei Farbe. Sie sprachen: Nun hast du die Wahrheit gebracht. Dann schlachteten sie sie, ob sie es gleich ungern taten.
72. Und (gedenket der Zeit) da ihr einen Menschen erschluget und darber uneinig waret; und Allah wrde ans Licht bringen, was ihr verhehltet.
73. Da sprachen Wir: Schlagt das zu hnlichem. So gibt Allah Leben den Toten und weist euch Seine Zeichen, da ihr begreifen mget.
74. Danach aber wurden eure Herzen verhrtet, bis sie wie Steine waren oder noch hrter; denn unter den Steinen sind ja solche, aus denen Strme hervorbrechen, und solche, aus denen Wasser fliet, wenn sie sich spalten. Und gewi sind unter ihnen manche, die sich demtigen in der Furcht Allahs; und Allah ist nicht achtlos eures Tuns.
75. Erwartet ihr, da sie (die Juden) euch glauben, wenn ein Teil von ihnen das Wort Allahs hrt, es dann verdreht, nachdem sie es begriffen, und sie kennen (die Folgen) davon?
76. Und wenn sie den Glubigen begegnen, sagen sie: Wir glauben, und wenn sie einander heimlich begegnen, dann sagen sie: Wolltet ihr jenen mitteilen, was Allah euch enthllt hat, da sie deswegen mit euch streiten vor eurem Herrn? Begreift ihr das denn nicht?
77. Wissen sie nicht, da Allah wei, was sie verbergen und was sie kundtun?
78. Und einige unter ihnen sind Analphabeten; sie kennen das Buch nicht, nur eitle Wnsche, und sie meinen blo.
79. Wehe darum denen, die das Buch schreiben mit ihren eigenen Hnden und dann sprechen: Dies ist von Allah da sie dafr einen armseligen Preis nehmen mchten! Wehe ihnen also um dessentwillen, was ihre Hnde geschrieben, und wehe ihnen um dessentwillen, was sie verdienen!
80. Und sie sprechen: Das Feuer wird uns nicht berhren, es sei denn fr eine geringe Zahl von Tagen. Sprich: Habt ihr ein Versprechen von Allah empfangen? Dann freilich wird Allah nimmer Sein Versprechen brechen. Oder sagt ihr von Allah, was ihr nicht wit?
81. Wahrlich, wer da bel tut und verstrickt ist in seinen Snden - diese sind die Bewohner des Feuers; darin mssen sie bleiben.
82. Die aber glauben und gute Werke tun - diese sind die Bewohner des Himmels; darin sollen sie bleiben.
83. Und (gedenket der Zeit) da Wir einen Bund schlossen mit den Kindern Israels: Ihr sollt nichts anbeten denn Allah; und Gte (erzeigen) den Eltern und den Verwandten und den Waisen und den Armen; und redet Gutes zu den Menschen und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat. Ihr aber kehrtet euch spterhin ab in Widerwillen, bis auf einige wenige von euch.
84. Und (gedenket der Zeit) da Wir einen Bund schlossen mit euch: Ihr sollt nicht das Blut der Eurigen vergieen oder sie austreiben aus euren Husern; damals bekrftigtet ihr (es); und ihr habt es selber bezeugt.
85. Dennoch seid ihr Leute, die ihr einander erschlagt und einen Teil der Eurigen aus ihren Husern treibt, einer den andern sttzend gegen sie mit Snde und Missetat. Und wenn sie als Gefangene zu euch kommen, kauft ihr sie los, obwohl ihre Austreibung selbst fr euch ungesetzlich war. Glaubt ihr denn nur an einen Teil des Buches und verwerft den andern? Es gibt darum keinen Lohn fr jene unter euch, die also tun, denn Schande in diesem Leben, und am Tage der Auferstehung sollen sie der schwersten Strafe berantwortet werden; und Allah ist nicht achtlos eures Tuns.
86. Diese sind es, die das jetzige Leben dem knftigen vorgezogen haben. Ihre Strafe soll darum nicht gemildert noch soll ihnen sonst Beistand werden.
87. Wir gaben Moses frwahr das Buch und lieen Gesandte folgen in seinen Fustapfen; und Jesus, dem Sohn der Maria, gaben Wir offenkundige Zeichen und strkten ihn mit dem Geiste der Heiligkeit. Wollt ihr denn, jedesmal da ein Bote zu euch kommt mit dem, was ihr selbst nicht wnschet, hoffrtig sein und einige als Lgner behandeln und andere erschlagen?
88. Sie sprechen: Unsere Herzen sind in Hllen gewickelt. Nein, Allah hat sie verflucht um ihres Unglaubens willen. Gering ist also, was sie glauben.
89. Und als ihnen ein Buch von Allah zukam, besttigend das, was sie haben - und sie hatten zuvor um Sieg gefleht ber die Unglubigen -, dennoch, als ihnen zukam, was sie doch kannten, da verwarfen sie es. Darum Allahs Fluch auf die Unglubigen!
90. bel ist das, wofr sie ihre Seelen verkauft haben: da sie verwerfen sollten, was Allah offenbart hat, aus Wut, weil Allah Seine Huld herabsendet auf wen immer Seiner Diener, der Ihm gefllt. So luden sie (auf sich) Zorn ber Zorn; und eine demtigende Strafe wartet der Unglubigen.
91. Und wenn ihnen gesagt wird: Glaubet an das, was Allah niedersandte, sagen sie: Wir glauben an das, was auf uns niedergesandt ward; sie glauben aber nicht an das hernach (Gesandte), obwohl es die Wahrheit ist und das bekrftigt, was sie haben. Sprich: Warum habt ihr denn immer gewollt, die Propheten Allahs zu erschlagen, wenn ihr Glubige waret?
92. Und Moses kam zu euch mit offenbaren Zeichen, ihr aber nahmt euch das Kalb in seiner Abwesenheit, und ihr waret Frevler.
93. Und (gedenket der Zeit) da Wir einen Bund schlossen mit euch und hoch ber euch den Berg erhoben (und sprachen): Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben, und hret; sie aber sprachen: Wir hren und wir gehorchen nicht; und ihre Herzen waren erfllt vom Kalb, um ihres Unglaubens willen. Sprich: Schlimm ist das, was euch euer Glaube auferlegt, wenn ihr berhaupt Glauben habt!
94. Sprich: Wenn die Wohnstatt im Jenseits bei Allah nur fr euch ist, unter Ausschlu der anderen Menschen, dann wnschet den Tod, wenn ihr wahrhaft seid.
95. Nie aber werden sie ihn wnschen um dessentwillen, was ihre Hnde vorausgeschickt haben; und Allah kennt die Frevler wohl.
96. Und unter allen Menschen wirst du sie und einige Gtzendiener gewi am gierigsten nach Leben finden. Jeder einzelne von ihnen wnscht, es mchten ihm tausend Jahre Leben gewhrt werden, allein selbst die Gewhrung (solchen) Lebens hielte die Strafe nicht von ihm fern; und Allah sieht alles, was sie tun.
97. Sprich: Wer immer Gabriels Feind ist - denn er ist es, der es auf Gehei Allahs hat herabkommen lassen auf dein Herz, Erfllung dessen, was vordem war, und Fhrung und frohe Botschaft den Glubigen -,
98. Wer immer ein Feind Allahs ist und Seiner Engel, und Seiner Gesandten, und Gabriels, und Michaels, gewi ist Allah feind (solchen) Unglubigen.
99. Wahrlich, Wir haben offenbare Zeichen zu dir hinabgesandt, und niemand versagt ihnen Glauben als die Ungehorsamen.
100. Wie! sooft sie einen Bund schlossen, verwarf ihn ein Teil von ihnen! Nein, die meisten von ihnen haben keinen Glauben.
101. Und da ein Gesandter Allahs zu ihnen gekommen ist, besttigend das, was bei ihnen ist, hat ein Teil jener, denen die Schrift gegeben ward, Allahs Buch hinter den Rcken geworfen, als wten sie nichts.
102. Und sie (die Juden) folgen, wohin die Aufrhrer unter der Herrschaft Salomos gingen; und Salomo war kein Unglubiger, sondern es waren die Aufrhrer, die Unglubige waren und das Volk Schwarze Magie lehrten. Und was den beiden Engeln in Babel, Hrut und Mrut, offenbart ward. Doch diese beiden belehrten keinen, bevor sie nicht sagten: Wir sind blo eine Prfung (von Gott), verwirf (uns) also nicht. So lernten (die Menschen) von ihnen das, was den Mann von seiner Frau trennte, doch sie taten damit niemandem etwas zuleide, es sei denn auf Allahs Gebot; (im Gegenteil) diese Leute lernen das, was ihnen schaden und nichts ntzen wrde. Und sie wuten sicherlich, da einer, der sich solches erhandelt, keinen Anteil am Jenseits haben kann; und frwahr, um Schlimmes verkauften sie ihre Seelen; htten sie es nur gewut!
103. Und wenn sie geglaubt und recht gehandelt htten, besser wre gewi der Lohn von Allah gewesen; htten sie es nur gewut!
104. O die ihr glaubt, saget nicht: Sei uns nachsichtig, sondern sagt: Schaue gndig auf uns, und hret.Denn den Unglubigen wird schmerzliche Strafe.
105. Die da unglubig sind unter dem Volk der Schrift oder unter den Gtzendienern, sie wnschen nicht, da irgendein Gutes niedergesandt werde auf euch von eurem Herrn; doch Allah erwhlt fr Seine Gnade, wen Er will; und Allah ist Herr groer Huld.
106. Welches Zeichen Wir auch aufheben oder dem Vergessen anheimgeben, Wir bringen ein besseres dafr oder ein gleichwertiges. Weit du nicht, da Allah die Macht hat, alles zu tun, was Er will?
107. Weit du nicht, da die Herrschaft der Himmel und der Erde Allah allein gehrt? Und es ist kein Beschtzer noch Helfer fr euch als Allah.
108. Wolltet ihr euren Gesandten befragen, wie Moses vordem befragt ward? Wer aber Unglauben in Tausch nimmt fr Glauben, der ist schon unzweifelhaft abgeirrt vom rechten Weg.
109. Viele unter dem Volke der Schrift wnschen aus dem Neid ihrer Seelen, da sie vermchten, euch, die ihr schon geglaubt, wieder in Unglubige zu verwandeln, nachdem ihnen doch selbst die Wahrheit deutlich kundgetan ward. Aber vergebt und wendet euch ab (von ihnen), bis Allah Seinen Ratschlu kundtut. Wahrlich, Allah hat die Macht, alles zu tun, was Er will.
110. Verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat; und was ihr Gutes fr euch voraussendet, das sollt ihr bei Allah wiederfinden. Wahrlich, Allah sieht alles, was ihr tut.
111. Und sie sprechen: Keiner soll je in den Himmel eingehen, er sei denn ein Jude oder ein Christ. Solches sind ihre eitlen Wnsche. Sprich: Bringt her euren Beweis, wenn ihr wahrhaftig seid.
112. Nein, wer sich gnzlich Allah unterwirft und Gutes tut, ihm wird sein Lohn bei seinem Herrn. Keine Furcht soll auf solche kommen, noch sollen sie trauern.
113. Die Juden sagen: Die Christen fuen auf nichts; und die Christen sagen: Die Juden fuen auf nichts, obwohl sie doch (beide) die Schrift lesen. So, gleich ihrer Rede, sprachen schon die, die keine Kenntnis hatten. Allah aber wird richten unter ihnen am Tage der Auferstehung ber das, worin sie uneinig sind.
114. Und wer ist ungerechter, als wer verhindert, da Allahs Name verherrlicht werde in Allahs Tempeln, und bestrebt ist, sie zu zerstren? Es ziemte sich nicht fr solche, sie anders zu betreten denn in Ehrfurcht. Fr sie ist Schande in dieser Welt; und in jener harrt ihrer schwere Strafe.
115. Allahs ist der Osten und der Westen; wohin immer ihr also euch wendet, dort ist Allahs Angesicht. Wahrlich, Allah ist freigebig, allwissend.
116. Und sie sagen: Allah hat Sich einen Sohn zugesellt. Heilig ist Er! Nein, alles in den Himmeln und auf der Erde ist Sein. Ihm sind alle gehorsam.
117. Der Schpfer der Himmel und der Erde! Wenn Er ein Ding beschliet, so spricht Er nur zu ihm: Sei!, und es ist.
118. Und die Unwissenden sagen: Warum spricht Allah nicht zu uns, oder (warum) kommt uns kein Zeichen? So, gleich ihrer Rede, sprachen schon die, die vor ihnen waren. Ihre Herzen sind einander hnlich. Wir haben die Zeichen deutlich gemacht fr Leute, die fest im Glauben sind.
119. Wir haben dich entsandt mit der Wahrheit, als einen Bringer froher Botschaft und einen Warner. Und du wirst nicht zur Rede gestellt werden ber die Insassen der Hlle
120. Und weder die Juden werden mit dir zufrieden sein noch die Christen, es sei denn, du folgst ihrem Glauben. Sprich: Allahs Fhrung allein ist die Fhrung. Und wenn du nach der Kenntnis, die dir zuteil geworden, ihren bsen Gelsten folgst, so wirst du bei Allah weder Freund noch Helfer finden.
121. Sie, denen Wir das Buch gegeben, folgen ihm, wie man ihm folgen sollte; sie sind es, die daran glauben. Die aber nicht daran glauben, das sind die Verlierer.
122. O ihr Kinder Israels! gedenket Meiner Gnade, die Ich euch erwiesen, und da Ich euch erhob ber die Vlker.
123. Und frchtet den Tag, da keine Seele als Stellvertreterin dienen soll fr eine andere Seele, noch soll Lsegeld von ihr genommen werden, noch Frbitte ihr frommen; und sie sollen nicht Hilfe finden.
124. Und (denket daran) als sein Herr Abraham auf die Probe stellte durch gewisse Gebote, die er erfllte, da sprach Er: Ich will dich zu einem Fhrer fr die Menschen machen. (Abraham) fragte: Und aus meiner Nachkommenschaft? Er sprach: Mein Bund erstreckt sich nicht auf die Ungerechten.
125. Und (gedenket der Zeit) da Wir das Haus zu einem Versammlungsort fr die Menschheit machten und zu einer Sicherheit: Nehmet die Sttte Abrahams als Bethaus an. Und Wir geboten Abraham und Ismael: Reinigt Mein Haus fr die, die (es) umwandeln, und die in Andacht verweilen und die sich beugen und niederfallen (im Gebet).
126. Und (denket daran) als Abraham sprach: Mein Herr, mache dies zu einer Stadt des Friedens und versorge mit Frchten die unter ihren Bewohnern, die an Allah und den Jngsten Tag glauben, da sprach Er: Und auch dem, der nicht glaubt, will Ich einstweilen Wohltaten erweisen; dann will Ich ihn in die Pein des Feuers treiben, und das ist eine ble Bestimmung.
127. Und (gedenket der Zeit) da Abraham und Ismael die Grundmauern des Hauses errichteten (indem sie beteten): Unser Herr, nimm (dies) an von uns; denn Du bist der Allhrende, der Allwissende.
128. Unser Herr, mache uns beide Dir ergeben und (mache) aus unserer Nachkommenschaft eine Schar, die Dir ergeben sei. Und weise uns unsere Wege der Verehrung, und kehre Dich gndig zu uns; denn Du bist der oft gndig Sich Wendende, der Barmherzige.
129. Unser Herr, erwecke unter ihnen einen Gesandten aus ihrer Mitte, der ihnen Deine Zeichen verknde und sie das Buch und die Weisheit lehre und sie reinige; gewi, Du bist der Allmchtige, der Allweise.
130. Und wer wird sich abwenden von dem Glauben Abrahams, es sei denn einer, der sich betrt? Ihn erwhlten Wir in dieser Welt, und im Jenseits wird er gewi unter den Rechtschaffenen sein.
131. Als sein Herr zu ihm sprach: Ergib dich, da sagte er: Ich habe mich ergeben dem Herrn der Welten.
132. Und ebenso beschwor Abraham - und Jakob - seine Shne: O meine Shne, in Wahrheit hat Allah (diesen) Glauben fr euch erwhlt; sterbet also nicht, auer ihr seid Gottergebene.
133. Waret ihr zugegen, als der Tod Jakob nahte? Da er zu seinen Shnen sprach: Was werdet ihr nach mir anbeten?, antworteten sie: Wir werden anbeten deinen Gott, den Gott deiner Vter - des Abraham, des Ismael und des Isaak -, den Einigen Gott; und Ihm ergeben wir uns.
134. Jenes Volk ist nun dahingefahren; ihnen ward nach ihrem Verdienst, und euch wird nach eurem Verdienst, und ihr sollt nicht befragt werden nach ihren Taten.
135. Und sie sprechen: Werdet Juden oder Christen, auf da ihr rechtgeleitet seiet. Sprich: Nein, (folget) dem Glauben Abrahams, des Aufrichtigen; er war keiner der Gtzendiener.
136. Sprecht: Wir glauben an Allah und was zu uns herabgesandt worden, und was herabgesandt ward Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und (seinen) Kindern, und was gegeben ward Moses und Jesus, und was gegeben ward (allen andern) Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen; und Ihm ergeben wir uns.
137. Und wenn sie glauben, wie ihr geglaubt habt; dann sind sie rechtgeleitet; kehren sie jedoch um, dann bringen sie Spaltung, aber Allah wird dir sicherlich gengen gegen sie, denn Er ist der Allhrende, der Allwissende.
138. (Sprich:) Allahs Religion (wollen wir annehmen); und wer ist ein besserer (Lehrer) im Glauben als Allah? Ihn allein verehren wir.
139. Sprich: Wollt ihr mit uns streiten ber Allah, obwohl Er unser Herr ist und euer Herr? Und fr uns sind unsere Werke und fr euch eure Werke; und Ihm allein sind wir treu.
140. Oder wollt ihr sagen, Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und (seine) Kinder waren Juden oder Christen? Sprich: Wit ihr es besser oder Allah? Und wer ist ungerechter, als wer das Zeugnis verhehlt, das er von Allah hat? Und Allah ist nicht achtlos eures Tuns.
141. Jenes Volk ist nun dahingefahren; ihnen ward nach ihrem Verdienst, und euch wird nach eurem Verdienst; und ihr sollt nicht befragt werden nach ihren Taten.
142. Die Toren unter dem Volk werden sprechen: Was hat sie abwendig gemacht von ihrer Qibla, die sie befolgten? Sprich: Allahs ist der Osten und der Westen. Er leitet, wen Er will, auf den geraden Weg.
143. Und so machten Wir euch zu einem erhabenen Volke, da ihr Wchter sein mchtet ber die Menschen, und der Gesandte mge ein Wchter sein ber euch. Und Wir setzten die Qibla, die du befolgt hast, nur ein, damit Wir den, der dem Gesandten folgt, unterscheiden mchten von dem, der sich auf seinen Fersen umdreht. Und das ist freilich schwer, auer fr jene, denen Allah den Weg gewiesen hat. Und Allah will euren Glauben nicht fruchtlos sein lassen. Wahrlich, Allah ist barmherzig, gndig gegen die Menschen.
144. Wir sehen dich oft dein Antlitz gen den Himmel wenden; sicherlich werden Wir dann dich nach der Qibla kehren lassen, die dir gefllt. So wende dein Antlitz gegen die Heilige Moschee; und wo immer ihr seid, wendet euer Antlitz gegen sie. Und die, denen das Buch gegeben ward, sie wissen wohl, da dies die Wahrheit von ihrem Herrn ist; und Allah ist nicht uneingedenk ihres Tuns.
145. Und brchtest du denen, welchen die Schrift gegeben ward, auch jegliches Zeichen, sie wrden nie deiner Qibla folgen; und auch du knntest nicht ihrer Qibla folgen, noch wrde ein Teil von ihnen der Qibla anderer folgen. Folgtest du aber nach allem, was dir an Kenntnis zuteil ward, doch ihren Wnschen, dann wrest du wahrlich unter den Ungerechten.
146. Die, denen Wir die Schrift gegeben, erkennen sie, wie sie ihre Shne erkennen; sicherlich aber verhehlen manche unter ihnen wissentlich die Wahrheit.
147. Die Wahrheit ist es von deinem Herrn; sei darum nicht der Zweifler einer.
148. Und jeder hat ein Ziel, nach dem er strebt; wetteifert daher miteinander in guten Werken. Wo immer ihr seid, Allah wird euch zusammenfhren. Allah hat die Macht, alles zu tun, was Er will.
149. Und woher immer du kommst, richte dein Antlitz auf die Heilige Moschee; denn dies ist sonder Zweifel die Wahrheit von deinem Herrn. Und Allah ist nicht uneingedenk eures Tuns.
150. Und woher immer du kommst, richte dein Antlitz auf die Heilige Moschee; und wo immer ihr seid, kehret euer Antlitz gegen sie, damit die Menschen keinen Einwand haben wider euch, ausgenommen die Ungerechten unter ihnen - doch frchtet nicht sie, frchtet Mich -, damit Ich Meine Gnade gegen euch vollenden kann und auf da ihr rechtgeleitet sein mget.
151. Genau so wie Wir zu euch schickten aus eurer Mitte einen Gesandten, der euch Unsere Zeichen ansagt und euch reinigt, euch das Buch lehrt und die Weisheit und euch das lehrt, was ihr nicht wutet.
152. Darum gedenket Mein, Ich will euer gedenken; und danket Mir und seid nicht undankbar gegen Mich.
153. O die ihr glaubt, sucht Hilfe in Geduld und Gebet; Allah ist mit den Standhaften.
154. Und sagt nicht von denen, die fr Allahs Sache erschlagen werden, sie seien tot; nein, sie sind lebendig; nur begreift ihr es nicht.
155. Wahrlich, Wir werden euch prfen mit ein wenig Furcht und Hunger und Verlust an Gut und Leben und Frchten; doch gib frohe Botschaft den Geduldigen,
156. Die sagen, wenn ein Unglck sie trifft: Wahrlich, Allahs sind wir und zu Ihm kehren wir heim.
157. Sie sind es, auf die Segen und Gnade truft von ihrem Herrn und die rechtgeleitet sind.
158. Saf und Marw gehren zu den Zeichen Allahs. Darum ist es keine Snde fr den, der nach dem Hause (Gottes) pilgert oder die Umra vollzieht, wenn er zwischen den beiden hin - und herluft. Und wer da ber das Pflichtgeme hinaus Gutes tut, (der wisse) Allah ist erkenntlich, allwissend.
159. Die aber verhehlen, was Wir herabsandten an Zeichen und Fhrung, nachdem Wir es fr die Menschen klargemacht haben in der Schrift, die wird Allah verfluchen; und verfluchen werden sie die Fluchenden.
160. Doch die bereuen und sich bessern und offen (die Wahrheit) bekennen, zu denen kehre Ich Mich mit Verzeihen, denn Ich bin der Allvergebende, der Barmherzige.
161. Die unglubig sind und als Unglubige sterben, ber sie der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen insgesamt!
162. Sie sollen unter ihm bleiben. Die Strafe soll ihnen nicht gemildert werden, noch sollen sie Aufschub erlangen.
163. Und euer Gott ist ein Einiger Gott; es ist kein Gott auer Ihm, dem Gndigen, dem Barmherzigen.
164. In der Schpfung der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag und in den Schiffen, die das Meer befahren mit dem, was den Menschen ntzt, und in dem Wasser, das Allah niedersendet vom Himmel, womit Er die Erde belebt nach ihrem Tode und darauf verstreut allerlei Getier, und im Wechsel der Winde und der Wolken, die dienen mssen zwischen Himmel und Erde, sind frwahr Zeichen fr solche, die verstehen.
165. Und doch gibt es Leute, die sich andere Gegenstnde der Anbetung setzen denn Allah und sie lieben wie die Liebe zu Allah. Doch die Glubigen sind strker in ihrer Liebe zu Allah. Und wenn die Frevler (die Stunde) kennten, da sie die Strafe sehen werden (sie wrden begreifen), da alle Macht Allah gehrt und da Allah streng im Strafen ist.
166. Wenn jene, die fhrten, sich lossagen von denen, die folgten - und sie werden die Strafe sehen, und alle Mittel werden ihnen zerschnitten sein!
167. Und die, welche folgten, werden sprechen: Knnten wir nur umkehren, wir wrden uns von ihnen lossagen wie sie sich von uns losgesagt haben. Also wird Allah ihnen ihre Werke zeigen, eine Pein fr sie, und sie werden dem Feuer nicht entrinnen.
168. O ihr Menschen, esset von dem, was erlaubt (und) gut auf der Erde ist; und folget nicht den Fustapfen Satans; wahrlich, er ist euch ein offenkundiger Feind.
169. Er heit euch nur Bses und Schndliches (tun) und da ihr von Allah redet, was ihr nicht wit.
170. Und wenn ihnen gesagt wird: Befolget, was Allah herabgesandt hat, sagen sie: Nein, wir wollen dem folgen, worin wir unsere Vter vorgefunden. Wie! wenn selbst ihre Vter keinen Verstand hatten und nicht auf dem rechten Wege wandelten?
171. Und jene, die unglubig sind, gleichen dem Manne, der das anruft, was nichts hrt als einen Ruf und einen Schrei. Taub, stumm, blind - also verstehen sie nicht.
172. O die ihr glaubt, esset von den guten Dingen, die Wir euch gegeben haben, und danket Allah, wenn Er es ist, Den ihr anbetet.
173. Verwehrt hat Er euch nur das von selbst Verendete und Blut und Schweinefleisch und das, worber ein anderer Name als Allahs angerufen worden ist. Wer aber durch Not getrieben wird - nicht ungehorsam und das Ma berschreitend -, fr ihn soll es keine Snde sein. Allah ist allvergebend, barmherzig.
174. Die aber das verhehlen, was Allah niedergesandt hat von dem Buch, und einen armseligen Preis dafr in Tausch nehmen, sie fllen ihre Buche mit nichts als Feuer. Allah wird sie nicht anreden am Tage der Auferstehung, noch wird Er sie reinigen. Und ihnen wird schmerzliche Strafe.
175. Sie sind es, die sich Verirrung gegen Fhrung eingehandelt haben und Strafe gegen Verzeihung. Wie gro ist ihre Verkennung des Feuers!
176. Dies, weil Allah das Buch mit der Wahrheit niedergesandt hat; und gewi, die uneins sind ber das Buch, sind weit gegangen in Feindschaft.
177. Nicht darin besteht Tugend, da ihr euer Antlitz nach Osten oder nach Westen kehrt, sondern wahrhaft gerecht ist der, welcher an Allah glaubt und an den Jngsten Tag und an die Engel und das Buch und die Propheten und aus Liebe zu Ihm Geld ausgibt fr die Angehrigen und fr die Waisen und Bedrftigen und fr den Wanderer und die, die um eine milde Gabe bitten, und fr (Loskauf der) Gefangenen, und der das Gebet verrichtet und die Zakat zahlt; sowie jene, die ihr Versprechen halten, wenn sie eins gegeben haben, und die in Armut und Krankheit und in Kriegszeit Standhaften; sie sind es, die sich als redlich bewhrt haben, und sie sind die Gottesfrchtigen.
178. O die ihr glaubt, Vergeltung nach rechtem Ma ist euch vorgeschrieben fr die Ermordeten: der Freie fr den Freien, der Sklave fr den Sklaven, und das Weib fr das Weib. Wird einem aber etwas erlassen von seinem Bruder, dann soll (die Shneforderung) mit Billigkeit erhoben werden, und (der Mrder) soll ihm gutwillig Blutgeld zahlen. Das ist eine Erleichterung von eurem Herrn und eine Barmherzigkeit. Und wer hernach frevelt,den treffe schmerzliche Strafe.
179. Es liegt Leben fr euch in der Vergeltung, o ihr Verstndigen, da ihr Sicherheit genieen mget.
180. Vorgeschrieben ist euch: Wenn einem unter euch der Tod naht, so binde (er), falls er viel Gut hinterlt, den Eltern und nahen Verwandten das Handeln nach Billigkeit ans Herz - eine Pflicht den Gottesfrchtigen.
181. Und wer es ndert, nachdem er es gehrt - die Schuld dafr soll wahrlich auf denen lasten, die es ndern. Allah ist allhrend, allwissend.
182. Wer aber vom Erblasser Parteilichkeit oder Unbill befrchtet und Schlichtung zwischen ihnen herbeifhrt, der begeht keine Snde. Wahrlich, Allah ist allvergebend, barmherzig.
183. O die ihr glaubt! Fasten ist euch vorgeschrieben, wie es denen vor euch vorgeschrieben war, auf da ihr euch schtzet -
184. Eine bestimmte Anzahl von Tagen. Wer von euch aber krank oder auf Reisen ist, (der faste) an ebenso vielen anderen Tagen; und fr jene, die es schwerlich bestehen wrden, ist eine Ablsung: Speisung eines Armen. Und wer mit freiwilligem Gehorsam ein gutes Werk vollbringt, das ist noch besser fr ihn. Und Fasten ist gut fr euch, wenn ihr es begreift.
185. Der Monat Ramadn ist der, in welchem der Koran herabgesandt ward: eine Weisung fr die Menschheit, deutliche Beweise der Fhrung und (gttliche) Zeichen. Wer also da ist von euch in diesem Monat, der mge ihn durchfasten; ebenso viele andere Tage aber, wer krank oder auf Reisen ist. Allah wnscht euch erleichtert und wnscht euch nicht beschwert, und da ihr die Zahl (der Tage) erfllen und Allah preisen mchtet dafr, da Er euch richtig gefhrt hat, und da ihr dankbar sein mchtet.
186. Und wenn Meine Diener dich nach Mir fragen (sprich): Ich bin nahe. Ich antworte dem Gebet des Bittenden, wenn er zu Mir betet. So sollten sie auf Mich hren und an Mich glauben, auf da sie den rechten Weg wandeln mgen.
187. Erlaubt ist euch, in der Nacht des Fastens zu euren Frauen einzugehen. Sie sind euch ein Gewand, und ihr seid ihnen ein Gewand. Allah wei, da ihr gegen euch selbst unrecht gehandelt habt, darum hat Er Sich gndig zu euch gekehrt und euch Erleichterung vergnnt. So mget ihr nunmehr zu ihnen eingehen und trachten nach dem, was Allah euch bestimmte; und esset und trinket, bis der weie Faden von dem schwarzen Faden der Morgenrte zu unterscheiden ist. Dann vollendet das Fasten bis zum Einbruch der Nacht; und gehet nicht ein zu ihnen, solange ihr in den Moscheen zur Andacht verweilt. Das sind die Schranken Allahs, so nhert euch ihnen nicht. Also macht Allah Seine Gebote den Menschen deutlich, auf da sie sicher werden gegen das Bse.
188. Und fresset nicht untereinander euren Reichtum auf durch Falsches, und bietet ihn nicht der Obrigkeit (als Bestechung) an, da ihr wissentlich einen Teil des Reichtums anderer zu Unrecht fressen mchtet.
189. Sie fragen dich nach den Monden. Sprich: Sie sind ein Mittel zum Messen der Zeit fr die Menschheit und fr die Pilgerfahrt. Und das ist nicht Tugend, da ihr die Huser von hinten betretet; sondern wahrhaft gerecht ist, wer gottesfrchtig ist. Und ihr sollt die Huser betreten durch ihre Tren; und frchtet Allah, auf da ihr Erfolg habt.
190. Und kmpfet fr Allahs Sache gegen jene, die euch bekmpfen, doch berschreitet das Ma nicht, denn Allah liebt nicht die Malosen.
191. Und ttet sie, wo immer ihr auf sie stot, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist rger als Totschlag. Bekmpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kmpft wider sie; das ist die Vergeltung fr die Unglubigen.
192. Wenn sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig.
193. Und bekmpfet sie, bis die Verfolgung aufgehrt hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), da keine Feindschaft erlaubt ist, auer wider die Ungerechten.
194. (Entweihung eines) Heiligen Monats (soll) im Heiligen Monat (vergolten werden); und fr alle heiligen Dinge ist Vergeltung. Wer sich also gegen euch vergeht, den straft fr sein Vergehen in dem Mae, in dem er sich gegen euch vergangen hat. Und frchtet Allah und wisset, da Allah mit den Gottesfrchtigen ist.
195. Spendet fr Allahs Sache, und strzt euch nicht mit eigner Hand ins Verderben, und tut Gutes; wahrlich, Allah liebt die Gutes Tuenden.
196. Und vollziehet die Pilgerfahrt und die Umra um Allahs willen: seid ihr aber behindert: dann das leicht erhltliche Opfer; und schert eure Hupter nicht eher, als bis das Opfer seinen Bestimmungsort erreicht hat. Und wer unter euch krank ist oder ein Leiden am Kopf hat: Tilgung durch Fasten oder Almosenspenden oder ein Opfer. Seid ihr wieder in Sicherheit, dann fr den, der die Umra vollziehen mchte zusammen mit Hadsch ein leicht erhltliches Opfer. Wer jedoch nichts finden kann, faste whrend der Pilgerfahrt drei Tage - und sieben nach eurer Heimkehr; das sind im ganzen zehn. Das gilt fr den, dessen Familie nicht in der Nhe der Heiligen Moschee wohnt. Und frchtet Allah und wisset, da Allah streng im Strafen ist.
197. Die Monate fr die Pilgerfahrt sind wohlbekannt; wer also beschliet, die Pilgerfahrt dann zu vollziehen: keine sinnliche Begierde, keine bertretung noch irgendein Streit whrend des Pilgerns! Und was ihr Gutes tut, Allah wei es. Und verseht euch mit der (notwendigen) Zehrung; aber wahrlich, die beste Zehrung ist Rechtschaffenheit. Und frchtet Mich (allein), ihr Verstndigen.
198. Es ist keine Snde fr euch, da ihr die Gnadenflle eures Herrn sucht. Doch wenn ihr von Araft zurckkehrt, gedenket Allahs in Maschar al-Harm; und gedenket Seiner, wie Er euch den Weg gewiesen hat, wiewohl ihr vordem zu den Verirrten gehrtet.
199. Und kehret von dort zurck, von wannen die Leute zurckkehren, und sucht Vergebung bei Allah; wahrlich, Allah ist allvergebend, barmherzig.
200. Habt ihr eure gottesdienstlichen Handlungen ausgefhrt, dann gedenket Allahs, wie ihr eurer Vter zu gedenken pflegtet, nur noch inniger. Unter den Leuten sind welche, die sprechen: Unser Herr, gib uns hienieden; doch solch einer soll keinen Anteil am Jenseits haben.
201. Andere unter ihnen sprechen: Unser Herr, beschere uns Gutes in dieser Welt und Gutes in der knftigen und bewahre uns vor der Pein des Feuers.
202. Diese sollen ihren Teil haben, nach ihrem Verdienst. Und Allah ist schnell im Abrechnen.
203. Und gedenket Allahs whrend der bestimmten Anzahl von Tagen; wer sich aber beeilt und in zwei Tagen (aufbricht), der begeht keine Snde; und wer lnger verweilt, der begeht auch keine Snde. (Das gilt) fr den Gottesfrchtigen. Und frchtet Allah und wisset, da ihr vor Ihm versammelt werdet.
204. Unter den Leuten ist einer, dessen Rede ber dieses Leben dir gefallen mchte, und er nimmt Allah zum Zeugen fr das, was in seinem Herzen ist, und doch ist er der streitschtigste Znker.
205. Und wenn er an der Macht ist, so luft er im Land umher, um Unfrieden darin zu stiften und die Frucht und den Nachwuchs zu verwsten; aber Allah liebt nicht Unfrieden.
206. Und wenn ihm gesagt wird: Frchte Allah, so treibt ihn Stolz zur Snde. Drum soll die Hlle sein Los sein; und schlimm ist die Ruhestatt!
207. Und manch einer unter den Menschen wrde sich selbst verkaufen im Trachten nach Allahs Wohlgefallen; und Allah ist gtig gegen die Diener.
208. O die ihr glaubt, tretet alle ein in die Ergebung und folget nicht den Fustapfen Satans; wahrlich, er ist euch ein offenkundiger Feind.
209. Strauchelt ihr aber nach den deutlichen Zeichen, die zu euch gekommen sind, dann wisset, da Allah allmchtig, allweise ist.
210. Warten sie denn auf anderes, als da Allah zu ihnen komme im Schatten der Wolken mit Engeln und da die Sache entschieden werde? Und zu Allah kehren alle Dinge heim.
211. Frage die Kinder Israels, wie viele deutlich Zeichen Wir ihnen gaben. Wer aber Allahs Gabe vertauscht, nachdem sie zu ihm gekommen, dann ist Allah streng im Strafen.
212. Das weltliche Leben ist den Unglubigen schn gemacht, und sie verhhnen die Glubigen. Die aber Gott frchten, werden ber ihnen stehen am Tage der Auferstehung; und Allah gibt, wem Er will, ohne zu rechnen.
213. Das Menschengeschlecht war eine Gemeinde; dann erweckte Allah Propheten als Bringer froher Botschaft und als Warner und sandte hinab mit ihnen das Buch mit der Wahrheit, da Er richte zwischen den Menschen in dem, worin sie uneins waren. Und gerade jene wurden darber uneins, denen es gegeben worden - nachdem ihnen doch deutliche Zeichen zuteil geworden waren -, aus gegenseitigem Neid. Also leitete Allah durch Sein Gebot die Glubigen zu der Wahrheit, ber die jene anderen uneins waren; und Allah leitet, wen Er will, auf den geraden Weg.
214. Denkt ihr etwa, ihr werdet in den Himmel eingehen, selbst wenn euch nicht das Gleiche wie denen vor euch widerfahren? Armut und Drangsal befielen sie, und sie wurden gewaltsam geschttelt, so da der Gesandte und die mit ihm Glaubenden ausriefen: Wann ist Allahs Hilfe? Wahrlich, Allahs Hilfe ist nahe.
215. Sie fragen dich, was sie spenden sollen. Sprich: Was ihr spendet an gutem und reichlichem Vermgen, das sei fr Eltern und nahe Angehrige und fr die Waisen und Bedrftigen und den Wanderer. Und was ihr Gutes tut, wahrlich, Allah wei es wohl.
216. Der Kampf ist euch befohlen, auch wenn er euch mifllt; aber es ist wohl mglich, da euch etwas mifllt, was gut fr euch ist; und es ist wohl mglich, da euch etwas gefllt, was fr euch bel ist. Allah wei, ihr aber wisset nicht.
217. Sie fragen dich ber den Kampf im Heiligen Monat. Sprich: Dann kmpfen ist bedenklich, aber von Allahs Weg abbringen und Ihn und die Heilige Moschee leugnen und ihre Bewohner austreiben, ist noch bedenklicher vor Allah; und Verfolgung ist schlimmer als Totschlag. Und sie werden nicht eher aufhren, euch zu bekmpfen, als bis sie euch von eurem Glauben abtrnnig gemacht haben, wenn sie es vermgen. Wer aber unter euch von seinem Glauben abtrnnig wird und als Unglubiger stirbt - das sind diejenigen, deren Taten eitel sein werden in dieser und in jener Welt. Sie sind Bewohner des Feuers; darin mssen sie bleiben.
218. Die da glauben und die auswandern und hart ringen fr Allahs Sache, sie sind es, die auf Allahs Gnade hoffen; und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
219. Sie fragen dich ber Wein und Glcksspiel. Sprich: In beiden ist groes bel und auch Nutzen fr die Menschen; doch ihr bel ist grer als ihr Nutzen. Und sie fragen dich, was sie spenden sollen. Sprich: (Gebt, was ihr) entbehren (knnt). So macht Allah euch die Gebote klar, auf da ihr nachdenkt,
220. ber diese Welt und die knftige. Und sie fragen dich ber die Waisen. Sprich: Frderung ihrer Wohlfahrt ist (eine Tat) groer Gte. Und wenn ihr mit ihnen enge Beziehungen eingeht, so sind sie eure Brder. Und Allah unterscheidet wohl den Unheilstifter vom Friedensstifter. Und htte Allah gewollt, Er htte es euch schwer gemacht. Wahrlich, Allah ist allmchtig, allweise.
221. Und heiratet nicht Gtzendienerinnen, ehe sie glubig geworden; selbst eine glubige Sklavin ist besser als eine Gtzendienerin, so sehr diese euch gefallen mag. Und verheiratet (keine glubigen Frauen) mit Gtzendienern, ehe sie glubig geworden; selbst ein glubiger Sklave ist besser als ein Gtzendiener, so sehr dieser euch gefallen mag. Jene rufen zum Feuer, Allah aber ruft zum Paradies und zur Vergebung durch Sein Gebot. Und Er macht Seine Zeichen den Menschen klar, auf da sie sich ermahnen lassen.
222. Und sie fragen dich wegen der monatlichen Reinigung. Sprich: Das ist schadenbringend, so haltet euch fern von Frauen whrend der Reinigung, und geht nicht ein zu ihnen, ehe sie sich gereinigt. Haben sie sich durch ein Bad gereinigt, so geht ein zu ihnen, wie Allah es euch geboten. Allah liebt die sich Bekehrenden und liebt die sich Reinhaltenden.
223. Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt, und sendet etwas voraus fr euch; und frchtet Allah und wisset, da ihr Ihm begegnen werdet; und bringe frohe Botschaft den Glubigen.
224. Und machet Allah nicht durch eure Schwre zum Hindernis: da ihr euch des Guttuns und Rechthandelns und des Friedenstiftens unter den Menschen enthaltet. Und Allah ist allhrend, allwissend.
225. Allah wird euch nicht zur Rechenschaft ziehen fr das Unbedachte in euren Schwren, allein Er wird Rechenschaft von euch fordern fr eures Herzens Vorbedacht. Allah ist allverzeihend, langmtig.
226. Fr die, welche Enthaltsamkeit von ihren Frauen geloben, ist die Wartezeit (lngstens) vier Monate; wollen sie dann zurckkehren, so ist Allah gewi allverzeihend, barmherzig.
227. Und wenn sie sich zur Ehescheidung entschlieen, dann ist Allah allhrend, allwissend.
228. Und die geschiedenen Frauen sollen in bezug auf sich selbst drei Reinigungen zuwarten; und es ist ihnen nicht erlaubt, das zu verhehlen, was Allah in ihrem Scho erschaffen hat, wenn sie an Allah und an den Jngsten Tag glauben; und ihre Gatten haben das grere Recht, sie whrenddessen zurckzunehmen, wenn sie eine Ausshnung wnschen. Und wie die Frauen Pflichten haben, so haben sie auch Rechte, nach dem Brauch; doch haben die Mnner einen gewissen Vorrang vor ihnen; und Allah ist allmchtig, allweise.
229. Solche Trennung darf zweimal (ausgesprochen) werden; dann aber gilt, sie (die Frauen) entweder auf geziemende Art zu behalten oder in Gte zu entlassen. Und es ist euch nicht erlaubt, irgend etwas von dem, was ihr ihnen gegeben habt, zurckzunehmen, es sei denn beide frchten, sie knnten die Schranken Allahs nicht einhalten. Frchtet ihr aber, da sie die Schranken Allahs nicht einhalten knnen, so soll fr sie beide keine Snde liegen in dem, was sie als Lsegeld gibt. Das sind die Schranken Allahs, also bertretet sie nicht; die aber die Schranken Allahs berteten, das sind die Ungerechten.
230. Und wenn er sich von ihr abermals (endgltig) scheiden lt, dann ist sie ihm nicht mehr erlaubt, ehe sie nicht einen anderen Gatten geheiratet hat; scheidet sich dieser dann (auch) von ihr, so soll es fr sie keine Snde sein, zueinander zurckzukehren, wenn sie sicher sind, sie wrden die Schranken Allahs einhalten knnen. Das sind die Schranken Allahs, die Er den Verstndigen klarmacht.
231. Und wenn ihr euch von den Frauen scheidet und sie nhern sich dem Ende ihrer Wartefrist, dann sollt ihr sie entweder auf geziemende Art behalten oder auf geziemende Art entlassen; doch haltet sie nicht zu (ihrem) Schaden zurck, um ungerecht zu handeln. Wer das aber tut, wahrlich, der sndigt wider seine eigene Seele. Und treibt nicht Spott mit Allahs Geboten, und gedenket der Gnade Allahs gegen euch und des Buchs und der Weisheit, die Er euch herabgesandt hat, womit Er euch ermahnt. Und frchtet Allah und wisset, da Allah alles wei.
232. Und wenn ihr euch von den Frauen scheidet und sie erreichen das Ende ihrer Wartefrist, dann hindert sie nicht daran, ihre Gatten zu heiraten, wenn sie miteinander auf geziemende Art einig geworden sind. Das ist eine Mahnung fr den unter euch, der an Allah und an den Jngsten Tag glaubt. Es ist segensreicher fr euch und lauterer; und Allah wei, ihr aber wisset nicht.
233. Und (die geschiedenen) Mtter sollen ihre Kinder zwei volle Jahre sugen, so jemand will, die Sugung vollstndig zu machen. Und der Vater soll fr ihre (der Mtter) Nahrung und Kleidung aufkommen nach Billigkeit. Niemand werde belastet ber sein Vermgen. Die Mutter soll nicht bedrngt werden wegen ihres Kindes, noch soll der Vater bedrngt werden wegen seines Kindes; und dasselbe obliegt dem Erben. Entscheiden sie sich, nach gegenseitigem Einvernehmen und Beratung, fr Entwhnung, dann trifft sie kein Vorwurf Und wenn ihr wnschet, eure Kinder sugen zu lassen, dann soll euch kein Vorwurf treffen, gesetzt, ihr zahlt den ausbedungenen Lohn nach Billigkeit. Und frchtet Allah und wisset, da Allah euer Tun sieht.
234. Und wenn welche unter euch sterben und Gattinnen hinterlassen, so sollen diese in bezug auf sich selbst vier Monate und zehn Tage warten. Haben sie dann das Ende ihrer Wartefrist erreicht, so soll euch keine Schuld treffen fr irgend etwas, das sie mit sich selber nach Billigkeit tun; und Allah achtet wohl eurer Taten.
235. Und es soll euch kein Vorwurf treffen, wenn ihr (diesen) Frauen gegenber auf eine Heiratsabsicht anspielt oder (sie) in eurem Herzen verborgen haltet. Allah wei ja doch, da ihr an sie denkt. Doch machet nicht heimlich einen Vertrag mit ihnen, auer da ihr ein geziemendes Wort sprecht. Und entscheidet euch nicht fr die Ehe vor Ablauf der vorgeschriebenen Frist. Und wisset, da Allah wei, was in eurem Herzen ist; also htet euch davor und wisset, da Allah allverzeihend, langmtig ist.
236. . Es soll euch nicht als Snde angerechnet werden, wenn ihr euch von Frauen scheidet, dieweil ihr sie nicht berhrt noch eine Morgengabe fr sie ausgesetzt habt. Doch versorget sie - der Reiche nach seinem Vermgen und der Arme nach seinem Vermgen -, eine Versorgung, wie es sich gebhrt, eine Pflicht den Rechtschaffenen.
237. Und wenn ihr euch von ihnen scheidet, bevor ihr sie berhrt habt, doch nachdem ihr ihnen eine Morgengabe aussetztet: dann die Hlfte des von euch Ausgesetzten, es sei denn, sie erlassen es oder der, in dessen Hand das Eheband ist, erlt es. Und euer Erlassen ist der Gottesfurcht nher. Und verget nicht, einander Gutes zu tun. Wahrlich, Allah sieht, was ihr tut.
238. Wacht ber die Gebete und das mittlere Gebet, und steht demtig vor Allah.
239. Wenn ihr in Furcht seid, dann (sprecht euer Gebet) im Stehen oder im Reiten: seid ihr aber in Sicherheit, dann gedenket Allahs, da Er euch das lehrte, was ihr nicht wutet.
240. Und die von euch sterben und Gattinnen hinterlassen, sollen ihren Gattinnen Versorgung auf ein Jahr vermachen, ohne da sie aus dem Hause mten. Gehen sie aber von selbst, so soll euch kein Tadel treffen fr irgend etwas, was sie nach Billigkeit mit sich selber tun. Und Allah ist allmchtig, allweise.
241. Und (auch) fr die geschiedenen Frauen soll eine Versorgung vorgesehen werden nach Billigkeit - eine Pflicht den Gottesfrchtigen.
242. Also macht Allah euch Seine Gebote klar, da ihr begreifen mget.
243. Weit du denn nicht von denen, die aus ihren Wohnungen flchteten, und sie waren Tausende, in Todesfurcht? Und Allah sprach zu ihnen: Sterbet; dann gab Er ihnen Leben. Wahrlich, Allah ist gromtig gegen die Menschen, doch die meisten Menschen danken nicht.
244. Kmpfet fr Allahs Sache und wisset, da Allah allhrend, allwissend ist.
245. Wer ist es, der Allah ein stattliches Darlehen gibt, da Er es ihm vielfach vermehren mge? Und Allah mindert und vermehrt, und zu Ihm sollet ihr zurckgefhrt werden.
246. Hast du nicht von den Huptern der Kinder Israels nach Moses gehrt, wie sie zu einem ihrer Propheten sprachen: Setze einen Knig ber uns, da wir fr Allahs Sache kmpfen mgen? Er sprach: Ist es nicht wahrscheinlich, da ihr nicht kmpfen werdet, wenn euch Kampf verordnet wird? Sie sprachen: Welchen Grund sollten wir haben, uns des Kampfes zu enthalten fr Allahs Sache, wenn wir doch von unseren Wohnungen und unseren Kindern vertrieben worden sind? Doch als ihnen nun Kampf befohlen ward, da kehrten sie den Rcken, bis auf eine kleine Zahl der Ihren. Und Allah kennt die Frevler wohl.
247. Und ihr Prophet sprach zu ihnen: Allah hat den Tlt zum Knig ber euch gesetzt. Sie sprachen: Wie kann er Herrschaft ber uns halten, obwohl wir der Herrschaft wrdiger sind als er und ihm nicht Flle des Reichtums beschieden ist? Er sprach: Wahrlich, Allah hat ihn erwhlt ber euch und hat ihn gemehrt an Wissen und im Fleische. Allah verleiht Sein Reich, wem Er will, und Allah ist huldreich, allwissend.
248. Da sprach ihr Prophet zu ihnen: Das Zeichen seiner Herrschaft ist, da euch ein Herz gegeben wird, darin Frieden von eurem Herrn ist und ein Vermchtnis aus dem Nachla vom Geschlecht Moses' und Aarons - die Engel werden es tragen. Gewi, darin ist ein Zeichen fr euch, wenn ihr Glubige seid.
249. Und als Tlt auszog mit den Scharen, sprach er: Wohlan, Allah wird euch an einem Flusse prfen: Wer darum aus ihm trinkt, der ist meiner nicht wrdig; und wer nicht von ihm kostet, der ist meiner wrdig, den ausgenommen, der eine Handvoll Wasser mit der Hand schpft. Doch sie tranken daraus, bis auf einige wenige. Und als sie ihn berschritten - er und die mit ihm Glaubenden -, da sprachen sie: Wir haben heute keine Kraft gegen Dschlt und seine Scharen. Die aber fr gewi wuten, sie wrden Allah einst begegnen, die sagten: Oft hat ein kleiner Haufen ber einen groen Haufen gesiegt nach Allahs Gebot. Und Allah ist mit den Standhaften.
250. Und als sie gegen Dschlt und seine Scharen vorrckten, da sprachen sie: O unser Herr, giee Standhaftigkeit ber uns aus, und festige unsere Schritte, und hilf uns wider das unglubige Volk!
251. So schlugen sie jene nach Allahs Gebot; und David erschlug Dschlt, und Allah verlieh ihm Herrschaft und Weisheit und lehrte ihn, was Ihm gefiel. Und wre es nicht, da Allah die Menschen hemmt, die einen durch die anderen, die Erde wre mit Unordnung erfllt. Doch Allah ist gromtig gegen die Menschen.
252. Das sind die Zeichen Allahs Wir verknden sie dir in Wahrheit. Gewi, du bist der Gesandten einer.
253. Jene Gesandten haben Wir erhht, einige ber die andern: darunter sind die, zu denen Allah sprach; und einige hat Er erhht um Rangstufen. Und Wir gaben Jesus, dem Sohn der Maria, klare Beweise und strkten ihn mit dem Geist der Heiligkeit. Und wre es Allahs Wille, dann htten die, welche nach ihnen kamen, nicht miteinander gestritten, nachdem ihnen deutliche Zeichen zuteil geworden; doch sie waren uneins. Es waren solche unter ihnen, die glaubten, und solche, die unglubig waren. Und wre es Allahs Wille, sie wrden nicht miteinander gestritten haben; doch Allah fhrt durch, was Er plant.
254. O die ihr glaubt, spendet von dem, was Wir euch gegeben haben, ehe der Tag kommt, an dem kein Handel gilt, noch Freundschaft noch Frbitte; die Widerspenstigen aber schaden sich.
255. Allah - es gibt keinen Gott auer Ihm, dem Lebendigen, dem aus Sich Selbst Seienden und Allerhaltenden. Schlummer ergreift Ihn nicht noch Schlaf. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist es, der bei Ihm frbitten will, es sei denn mit Seiner Erlaubnis? Er wei, was vor ihnen ist und was hinter ihnen; und sie begreifen nichts von Seinem Wissen, auer was Ihm gefllt. Sein Thron umfat die Himmel und die Erde; und ihre Erhaltung beschwert Ihn nicht; und Er ist der Erhabene, der Groe.
256. Es soll kein Zwang sein im Glauben. Gewi, Wahrheit ist nunmehr deutlich unterscheidbar von Irrtum; wer also sich von dem Verfhrer nicht leiten lt und an Allah glaubt, der hat sicherlich eine starke Handhabe ergriffen, die kein Brechen kennt; und Allah ist allhrend, allwissend.
257. Allah ist der Freund der Glubigen: Er fhrt sie aus den Finsternissen ans Licht. Die aber nicht glauben, deren Freunde sind die Verfhrer, die sie aus dem Licht in die Finsternisse fhren; sie sind die Bewohner des Feuers; darin mssen sie bleiben.
258. Hast du nicht von dem gehrt, der mit Abraham ber seinen Herrn stritt, weil Allah ihm das Knigreich verliehen hatte? Als Abraham sprach: Mein Herr ist der, Der Leben gibt und ttet, sagte er: Ich gebe Leben und tte. Abraham sprach: Wohlan, Allah bringt die Sonne von Osten; bringe du sie von Westen. Da war der Unglubige bestrzt. Und Allah weist den Ungerechten nicht den Weg.
259. Oder wie jener, der an einer Stadt vorberkam, die auf ihren Dchern lag, (und) ausrief: Wann wird Allah diese dem Leben zurckgeben nach ihrem Tod? Da lie Allah ihn sterben auf hundert Jahre; dann erweckte Er ihn (und) sprach: Wie lange hast du geharrt? Er antwortete: Ich harrte einen Tag oder den Teil eines Tages. Er sprach: Nein, du harrtest hundert Jahre lang. Nun blicke auf deine Speise und deinen Trank; sie sind nicht verdorben. Und blicke auf deinen Esel - also, da Wir dich zu einem Zeichen machen fr die Menschen. Und blicke auf die Knochen, wie Wir sie zusammensetzen und dann mit Fleisch berziehen. Als ihm dies klar wurde, sprach er: Ich wei, da Allah die Macht hat, alles zu tun, was Er will.
260. Und (denke daran) wie Abraham sprach: Mein Herr, zeige mir, wie Du die Toten lebendig machst. Er sprach: Hast du denn nicht geglaubt? Er sagte: Ja, doch, aber um mein Herz zu beruhigen. Er antwortete: So nimm vier Vgel und mache sie dir anhnglich. Alsdann setze jeden besonders auf einen Berg; dann rufe sie, sie werden eilends zu dir kommen. Und wisse, da Allah allmchtig, allweise ist.
261. Die ihr Gut hingeben fr Allahs Sache, sie gleichen einem Samenkorn, das sieben hren treibt, hundert Krner in jeder hre. Allah vermehrt (es) weiter, wem Er will; und Allah ist huldreich, allwissend.
262. Die ihr. Gut hingeben fr Allahs Sache und dann ihrer Gabe nicht Vorhaltung und Anspruch folgen lassen, sie haben ihren Lohn bei ihrem Herrn; und keine Furcht soll ber sie kommen, noch sollen sie trauern.
263. Ein gtiges Wort und Verzeihung sind besser als ein Almosen, gefolgt von Anspruch; und Allah ist Sich Selbst gengend, langmtig.
264. O die ihr glaubt, machet eure Almosen nicht eitel durch Vorhaltung und Anspruch, dem gleich, der von seinem Reichtum spendet, um von den Leuten gesehen zu werden, und er glaubt nicht an Allah und an den Jngsten Tag. Ihm ergeht es wie einem glatten Felsen, den Erdreich bedeckt: wenn ein Platzregen auf ihn fllt, legt er ihn blo - glatt und hart. Sie haben nichts von ihrem Verdienst. Und Allah weist nicht dem unglubigen Volk den Weg.
265. Und jene, die ihr Gut hingeben im Trachten nach Allahs Wohlgefallen und zur Strkung ihrer Seelen, sind gleich einem Garten auf erhhtem Grund. Platzregen fllt darauf, und er bringt seine Frucht zwiefltig hervor. Fllt aber kein Platzregen auf ihn, so (gengt auch) leichter. Allah sieht euer Tun.
266. Wnscht einer von euch da ein Garten fr ihn sei voll Palmen und Reben, den Strme durchflieen, mit Frchten aller Art fr ihn darin - dieweil das Alter ihn geschlagen und er schwchliche Nachkommen hat -, und ein feuriger Wirbelwind ihn (den Garten) schlage und er verbrenne? Also macht Allah die Gebote klar fr euch, auf da ihr nachdenkt.
267. O die ihr glaubt, spendet von dem Guten, das ihr erwarbt, und von dem, was Wir fr euch aus der Erde hervorbringen; und sucht zum Almosenspenden nicht das Schlechte aus, das ihr ja selbst nicht nhmet, es sei denn ihr drcktet dabei ein Auge zu; und wisset, da Allah Sich Selbst gengend, preiswrdig ist.
268. Satan warnt euch vor Armut und befiehlt euch Schndliches, whrend Allah euch Seine Vergebung und Huld verheit; und Allah ist huldreich, allwissend.
269. Er gewhrt Weisheit, wem Er will; und wem da Weisheit gewhrt ward, dem ward wahrhaftig viel Wertvolles gewhrt; niemand aber will es bedenken, auer den mit Verstndnis Begabten.
270. Was immer ihr spendet und welches Gelbde ihr auch geloben mget, Allah wei es gewi; und die Ungerechten sollen keine Helfer finden.
271. Gebt ihr ffentlich Almosen, so ist es schn und gut; hlt ihr sie aber geheim und gebt sie den Armen, so ist es noch besser fr euch; und Er wird (viele) eurer Snden von euch hinwegnehmen, denn Allah achtet wohl eures Tuns.
272. Nicht deine Verantwortung ist es, ihnen den Weg zu weisen; doch Allah weist den Weg, wem Er will. Und was ihr an Gut spendet, es ist fr euch selbst, und ihr spendet nur, um Allahs Huld zu suchen. Und was ihr an Gut spendet, es soll euch voll zurckgezahlt werden, und ihr sollt keinen Nachteil erleiden.
273. (Diese Almosen sind) fr die Armen, die auf Allahs Sache festgelegt und unfhig sind, im Land umherzuwandern. Der Unwissende hlt sie wegen der Enthaltsamkeit fr frei von Not. Du magst sie an ihrer Erscheinung erkennen; sie bitten die Leute nicht zudringlich. Und was ihr an Gut spendet, wahrlich, Allah hat genaue Kenntnis davon.
274. Die ihr Gut hingeben bei Nacht und Tag, heimlich und ffentlich, ihr Lohn ist bei ihrem Herrn; keine Furcht soll ber sie kommen, noch sollen sie trauern.
275. Die Zins verschlingen, stehen nicht anders auf, als einer aufsteht, den Satan mit Wahnsinn geschlagen hat. Dies, weil sie sagen: Handel ist gleich Zinsnehmen, whrend Allah doch Handel erlaubt und Zinsnehmen untersagt hat. Wer also eine Ermahnung von seinem Herrn bekommt und dann verzichtet, dem soll das Vergangene verbleiben; und seine Sache ist bei Allah. Die aber rckfllig werden, die sind des Feuers Bewohner; darin mssen sie bleiben.
276. Allah wird den Zins abschaffen und die Mildttigkeit mehren. Und Allah liebt keinen, der ein hartnckiger Unglubiger, ein Erzsnder ist.
277. Gewi, die da glauben und gute Werke tun und das Gebet verrichten und die Zakat zahlen, ihr Lohn ist bei ihrem Herrn, und keine Furcht soll ber sie kommen, noch sollen sie trauern.
278. O die ihr glaubt, frchtet Allah, und lasset den Rest des Zinses fahren, wenn ihr Glubige seid.
279. Tut ihr es aber nicht, dann erwartet Krieg von Allah und Seinem Gesandten; und wenn ihr bereut, dann bleibt euch euer Kapital; ihr sollt weder Unrecht tun, noch Unrecht leiden.
280. Und wenn er (der Schuldner) in Schwierigkeit ist, dann Aufschub bis zur Besserung der Verhltnisse. Erlat ihr es aber als Guttat: das ist euch noch besser, wenn ihr es nur wutet.
281. Und frchtet den Tag, an dem ihr zu Allah zurckkehren msset; dann wird jeder den vollen Lohn erhalten nach seinem Verdienst; und es soll ihnen kein Unrecht geschehen.
282. O die ihr glaubt, wenn ihr voneinander ein Darlehen nehmt auf eine bestimmte Frist, dann schreibt es nieder. Ein Schreiber soll in eurer Gegenwart getreulich aufschreiben; und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, hat ihn doch Allah gelehrt; also soll er schreiben und der Schuldner soll diktieren, und er soll Allah, seinen Herrn, frchten und nichts davon unterschlagen. Ist aber jener, der die Verpflichtung eingeht, einfltig oder schwach oder unfhig, selbst zu diktieren, so diktiere sein Beistand nach Gerechtigkeit. Und ruft zwei unter euren Mnnern zu Zeugen auf; und wenn zwei Mnner nicht (verfgbar) sind, dann einen Mann und zwei Frauen, die euch als Zeugen passend erscheinen, so da, wenn eine der beiden irren sollte, die andere ihrem Gedchtnis zu Hilfe kommen kann. Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie gerufen werden. Und verschmht nicht, es niederzuschreiben, es sei klein oder gro, zusammen mit der festgesetzten (Zahlungs-) Frist. Das ist gerechter vor Allah und bindender fr das Zeugnis und geeigneter, da ihr nicht in Zweifeln gert; (darum unterlasset die Aufschreibung nicht) es sei denn, es handle sich um Warenverkehr, den ihr von Hand zu Hand ttigt: in diesem Fall soll es keine Snde fr euch sein, wenn ihr es nicht aufschreibt. Und habt Zeugen, wenn ihr einander verkauft; und dem Schreiber oder dem Zeugen geschehe kein Nachteil. Tut ihr es aber, dann ist das euer Ungehorsam. Und frchtet Allah; Allah wird euch Wissen geben, denn Allah wei alle Dinge wohl.
283. Und wenn ihr auf Reisen seid und keinen Schreiber findet, so soll ein Pfand (gegeben werden) zur Verwahrung. Und wenn einer von euch dem anderen etwas anvertraut, dann soll der, dem anvertraut wurde, das Anvertraute herausgeben, und er frchte Allah, seinen Herrn. Und haltet nicht Zeugenschaft zurck; wer sie verhehlt, gewi, dessen Herz ist sndhaft, und Allah wei wohl, was ihr tut.
284. Allahs ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und ob ihr das, was in eurem Gemt ist, kundtut oder verborgen haltet, Allah wird euch dafr zur Rechenschaft ziehen; dann wird Er vergeben, wem Er will, und strafen, wen Er will; und Allah hat die Macht, alles zu tun, was Er will.
285. Dieser Gesandte glaubt an das, was zu ihm herabgesandt wurde von seinem Herrn, und (also) die Glubigen: sie alle glauben an Allah, und an Seine Engel, und an Seine Bcher, und an Seine Gesandten (und sprechen): Wir machen keinen Unterschied zwischen Seinen Gesandten; und sie sagen: Wir hren, und wir gehorchen. Uns Deine Vergebung, o unser Herr! und zu Dir ist die Heimkehr.
286. Allah betastet niemanden ber sein Vermgen. Ihm wird, was er verdient, und ber ihn kommt, was er gesndigt. Unser Herr, strafe uns nicht, wenn wir uns vergessen oder vergangen haben; unser Herr, lege uns nicht eine Verantwortung auf, wie Du sie denen auferlegtest, die vor uns waren. Unser Herr, brde uns nicht auf, wozu wir nicht die Kraft haben, und lsche unsere Snden aus und gewhre uns Vergebung und habe Erbarmen mit uns; Du bist unser Meister; also hilf uns wider das unglubige Volk.